Für die RWE geht eine aufregende Börsenwoche zu Ende. Die Aktie ist auf dem Weg zu neuen Kurszielen, wie Analysten mitteilen. Zudem wird das Unternehmen seine US-Geschäfte wohl neu bewerten müssen, nachdem Donald Trump dort für Verwirrung und Enttäuschung sorgte.

All das zeigt sich im Lichte der Jahreshauptversammlung, die in dieser Woche stattfand. Die Aktie selbst reagierte bis dato verhalten auf die Hauptversammlung. Der Titel befindet sich dennoch im Landeanflug auf einen neuen Trend.

RWE erneut im Aufwärtstrend

Daher gilt insgesamt:

Die RWE-Aktie notierte zuletzt bei einem Schlusskurs von 34,20 €. Analysten bekräftigen nach der Hauptversammlung, die nicht einfach war, ihre aktuelle Zuversicht: Die Deutsche Bank erhöhte das Kursziel auf 39 €, der Marktdurchschnitt liegt bei 43 € – ein Aufwärtspotenzial von 26 % scheint damit möglich. Die Notierungen sind vor allem deshalb aktuell so hoch zu bewerten, weil das Unternehmen in den kommenden Jahren auf Expansionskurs bleibt. In den USA geht es dabei um langfristige Verträge, die von Donald Trump nicht ohne weiteres wird torpedieren können.

An der wirtschaftlich guten Entwicklung haben auch die Aktonäre ihre Freude gehabt. Denn die Aktie wurde auf der JHV mit der Dividendenrendite von 3,2 % bzw. der Ausschüttung von 1,10 € pro Aktie belohnt.

Am 15.5. folgen dann die Quartalszahlen, die bestätigen sollten, dass das Unternehmen in diesem Jahr trotz der US-Probleme auf gutem Wege ist.

Daher ist der Befund der Analysten wie oben beschrieben wenig verwunderlich. Die meisten Analysten sind schon seit langem der Meinung, die Aktie sei ein Kauf. Die früheren Kursziele von gur 52 sind einkassiert worden. Dennoch: Der Trend von RWE scheint immer noch deutlich aufwärts gerichtet zu sein.