RWE Aktie: Durchbruch bei Gaskraftwerken

RWE erreicht ein neues Kurshoch, angetrieben durch große Offshore-Wind-Zuschläge in Großbritannien und die deutsche Grundsatzeinigung zur Kraftwerksstrategie. Analysten sehen den Konzern als Gewinner der Energiewende.

Rwe Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktie erreicht erstmals seit 15 Jahren 50 Euro
  • Zuschläge für 6,9 GW Offshore-Wind in Großbritannien
  • Planung für 3 GW neue Gaskraftwerke in NRW
  • Analysten heben Kursziele auf bis zu 59 Euro an

Die RWE-Aktie durchbricht erstmals seit 15 Jahren die 50-Euro-Marke und markiert ein neues 14-Jahreshoch. Am Freitag legte der Titel nochmals um rund 0,5 Prozent auf 51 Euro zu – ein Kursanstieg von fast 13 Prozent allein seit Jahresbeginn 2026. Was treibt die Aktie des Essener Energiekonzerns in diesen Rallymodus?

Doppelter Rückenwind für RWE

Gleich zwei Entwicklungen befeuern den Höhenflug: Zum einen die britischen Offshore-Windauktionen zur Wochenmitte, bei denen RWE Zuschläge für eine beeindruckende Kapazität von 6,9 Gigawatt erhielt. Für die Norfolk-Projekte holte sich der Konzern zusätzlich die Beteiligungsgesellschaft KKR mit jeweils 50 Prozent ins Boot – eine langfristige Partnerschaft, die Analysten als strategisch klug bewerten.

Zum anderen sorgt die Grundsatzeinigung zwischen Bundesregierung und EU-Kommission zur deutschen Kraftwerksstrategie für zusätzlichen Schub. Noch in diesem Jahr sollen zwölf Gigawatt neue steuerbare Kapazitäten ausgeschrieben werden – zehn Gigawatt davon für Kraftwerke, die längerfristig Strom erzeugen können. Hier kommt RWE ins Spiel.

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Drei Gigawatt im Visier

RWE steht bereits in den Startlöchern: An drei Standorten in Nordrhein-Westfalen plant der Konzern neue Gaskraftwerke. Insgesamt drei Gigawatt an neuer flexibler Kraftwerkskapazität könne man sich vorstellen, erklärte RWE-Finanzvorstand Michael Müller bereits im Herbst. Die Anlagen sollen ab 2031 in Betrieb gehen und spätestens bis 2045 vollständig auf Wasserstoff umgestellt werden.

Der Hintergrund: Mit dem schrittweisen Kohleausstieg bis 2038 gehen große regelbare Kapazitäten verloren. Die neuen Gaskraftwerke sollen als Reserve einspringen – besonders in sogenannten Dunkelflauten, wenn weder Sonne scheint noch Wind weht.

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Analysten heben Kursziele an

Die Experten reagieren entsprechend optimistisch. Peter Bisztyga von der Bank of America stuft RWE als einen seiner Top-25-Picks für das Jahr ein und setzt das Kursziel auf 59 Euro. Auch das Bankhaus Metzler zeigt sich mit einem Ziel von 59 Euro besonders bullish. Die Analysten sehen RWE als großen Gewinner sowohl der britischen Ausschreibungsrunde als auch der deutschen Kraftwerksstrategie.

Kein Wunder: RWE profitiert gleich mehrfach von der Energiewende und dem steigenden Strombedarf durch den KI-Ausbau. Die Kombination aus Offshore-Wind-Expertise und der Bereitschaft zum Bau neuer Gaskraftwerke positioniert den Konzern strategisch für die kommenden Jahre.

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