RWE hat die Märkte mit einem umfangreichen Investitionsplan und soliden Jahreszahlen überzeugt. Bis 2031 fließen 35 Milliarden Euro netto in den Ausbau der Erzeugungskapazitäten — rund die Hälfte davon in die USA. Der Essener Energiekonzern setzt dabei auf einen Mix aus erneuerbaren Energien und neuen Gaskraftwerken, um vom wachsenden Strombedarf der KI-Industrie zu profitieren.
Jahreszahlen 2025: Prognose erfüllt
Das Geschäftsjahr 2025 schloss RWE mit einem bereinigten EBITDA von 5,1 Milliarden Euro ab — am oberen Ende der eigenen Prognose. Zwar lag das Ergebnis damit rund zehn Prozent unter dem Vorjahreswert, doch starker Energiehandel und die Offshore-Windkraft federten den Rückgang spürbar ab. Die Bilanz blieb dabei solide: Die Eigenkapitalquote stieg von 34 auf 41 Prozent, der Leverage Factor von 2,1 liegt weit unter der selbst gesetzten Obergrenze von 3,0.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?
US-Expansion als Wachstumstreiber
Der geografische Schwerpunkt des Investitionsprogramms liegt klar in den USA. Geplant sind 15 neue Gaserzeugungsprojekte in Bundesstaaten wie Arizona, Texas und dem Mittleren Westen — ergänzt durch weiteren Ausbau bei Wind, Solar und Batteriespeichern. RWE betreibt in den USA bereits 13 GW an Anlagen und beschäftigte allein 2025 über 3.500 Bauarbeiter vor Ort. Die Gaskraftwerke sollen dabei die Schwankungen erneuerbarer Energien ausgleichen und eine zuverlässige Versorgung von Rechenzentren sicherstellen.
Insgesamt soll die globale Erzeugungskapazität bis 2031 von derzeit rund 40 GW auf 65 GW wachsen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll dabei im Schnitt um 12 Prozent jährlich steigen — bei einer erwarteten Rendite von über 8,5 Prozent auf das Investitionsprogramm.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?
Dividende und Ausblick
Für 2025 schlägt das Management der Hauptversammlung am 30. April eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie vor. Für 2026 ist bereits eine weitere Erhöhung auf 1,32 Euro angekündigt — das Management hat damit ein jährliches Dividendenwachstum von konstant 10 Prozent in Aussicht gestellt.
Beim bereinigten EBITDA erwartet RWE für 2026 einen Wert zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro, für 2027 zwischen 6,2 und 6,8 Milliarden Euro. Die Aktie selbst markierte zuletzt mit 57,10 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch — ein Anstieg von knapp 22 Prozent seit Jahresbeginn, der die positive Marktreaktion auf das Strategieupdate vom 12. März widerspiegelt.
Rwe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rwe-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:
Die neusten Rwe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rwe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rwe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


