Die Entwicklung des Energiehandels ist nach Einschätzung von Deutsche Bank Research entscheidend für die anstehenden RWE-Zahlen. Analyst Olly Jeffery bestätigte am Dienstag seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 65 Euro. Er verwies zugleich auf die Möglichkeit, dass RWE bereits vor der angekündigten Veröffentlichung am 11. November Eckdaten vorlegt.

Quartalsbericht und schwaches Börsenumfeld

Für den 11. November hat RWE die Zwischenmitteilung zu den ersten drei Quartalen 2026 angekündigt. Zum Termin gehört auch eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten. Eine mögliche frühere Vorlage von Eckdaten ist damit eine Einschätzung Jefferys, keine vom Unternehmen angekündigte Veröffentlichung.

Am Freitag gehörte RWE zu den Verlierern im DAX. Die Aktie fiel um 2,2% und schloss bei 57,46 €. Das deutsche Börsenumfeld belasteten einem Medienbericht zufolge ein hoher Ölpreis und schwache Vorgaben der Technologiewerte aus Übersee. Einen spezifischen Zusammenhang zwischen diesen Belastungen und der Kursentwicklung von RWE stellte der Bericht nicht her.

Batteriespeicher und Belegschaftsaktien

Abseits des bevorstehenden Zahlentermins meldete RWE am Montag gemeinsam mit Borussia Dortmund die Inbetriebnahme eines Batteriespeichers am SIGNAL IDUNA PARK. Die Anlage verfügt über eine Leistung von 3,7 Megawatt. Diese Leistung kann der Speicher gut eine Stunde bereitstellen, wie die beiden Unternehmen mitteilten.

Auch der Erwerb eigener Aktien war Gegenstand einer Unternehmensmitteilung. Im Rahmen des deutschen Belegschaftsaktienprogramms erwarb RWE insgesamt 165.000 eigene Aktien. Für einen darin enthaltenen Teilzeitraum meldete das Unternehmen den Erwerb von 55.000 Aktien.

Die Käufe erfolgten damit ausdrücklich für das Belegschaftsaktienprogramm; die gemeldeten Stückzahlen beziehen sich auf den gesamten erfassten Zeitraum beziehungsweise auf dessen Teilzeitraum.