Der Essener Energiekonzern RWE reitet an der Börse auf einer Erfolgswelle. Mit einem Kursplus von fast 28 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch. In dieser komfortablen Ausgangslage blicken Investoren auf den kommenden Donnerstag. Am 30. April versammelt das Management seine Aktionäre zur virtuellen Hauptversammlung.
Höhere Ausschüttung geplant
Auf der Tagesordnung steht eine spürbare Anhebung der Dividende. Die Verwaltung schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Zahlung von 1,20 Euro je Aktie vor — zehn Cent mehr als im Vorjahr. Stimmt die Versammlung dem zu, wird das Papier am 4. Mai ex-Dividende gehandelt. Die Auszahlung folgt planmäßig zwei Tage später.
RWE stützt diese Ausschüttungspolitik auf ein stabiles operatives Fundament. Wind- und Solarenergie sowie der Energiehandel liefern verlässliche Cashflows. Um diese Planbarkeit weiter auszubauen, forciert CEO Markus Krebber langfristige Stromlieferverträge, sogenannte Corporate PPAs.
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Langfristige Verträge sichern Einnahmen
Ein aktuelles Beispiel liefert Großbritannien. Ab April 2027 liefert RWE jährlich 300 Gigawattstunden grünen Strom an den britischen Eisenbahnbetreiber Network Rail. Die Energie stammt aus dem Offshore-Windpark Gwynt y Môr. Solche Vereinbarungen machen den Konzern unabhängiger von den teils heftigen Schwankungen der Börsenstrompreise.
Diese Verträge bilden einen zentralen Baustein für die mittelfristigen Ziele. Bis 2031 will das Management den bereinigten Gewinn je Aktie auf 4,40 Euro steigern. Ausgehend vom aktuellen Niveau entspräche dies einem jährlichen Wachstum von rund zwölf Prozent.
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Charttechnik und Ausblick
An der Börse wird diese Strategie honoriert. Die Aktie ging am Freitag knapp unter der Marke von 60 Euro aus dem Handel und behauptet ihren intakten Aufwärtstrend. Der Abstand zur viel beachteten 200-Tage-Linie fällt mit gut 30 Prozent äußerst komfortabel aus.
Für das laufende Geschäftsjahr peilt RWE ein milliardenschweres operatives Ergebnis (EBITDA) an. Ob der Konzern auf Kurs liegt, zeigt sich kurz nach der Dividendenzahlung. Am 13. Mai wird Finanzvorstand Michael Müller die Zahlen für das erste Quartal vorlegen.
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