Fast 28 Prozent Kursplus seit Januar sprechen eine klare Sprache. Die RWE-Aktie kratzt an der Marke von 60 Euro und markierte erst vor wenigen Tagen ein neues Zehn-Jahres-Hoch. In der kommenden Woche muss das Management diesen Vorschuss rechtfertigen. Auf der Hauptversammlung am 30. April stehen Dividendenerhöhungen und frische Aktienrückkäufe zur Abstimmung.
Dividende und Rückkaufpläne auf der Agenda
Aktionäre stimmen am Dienstag über eine Anhebung der Ausschüttung ab. Der Vorstand schlägt für das abgelaufene Geschäftsjahr 1,20 Euro je Anteilsschein vor. Wer von der Zahlung profitieren will, muss das Papier spätestens am 3. Mai im Depot halten. Der Dividendenabschlag erfolgt am darauffolgenden Handelstag.
Parallel dazu bittet das Management um Spielraum für weitere Kurspflege. Auf der Tagesordnung steht die Ermächtigung, bis April 2028 eigene Aktien im Umfang von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu erwerben. Das laufende milliardenschwere Rückkaufprogramm setzt der Versorger derweil fort. Allein Mitte April sammelte RWE über Xetra rund 357.000 Papiere ein.
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Komplett reibungslos dürfte das virtuelle Aktionärstreffen dennoch nicht ablaufen. Aktivisten werfen der Führungsebene vor, Risiken im fossilen Geschäft zu ignorieren, und fordern die Nichtentlastung des Vorstands.
Milliardenschwerer Ausbau für KI-Rechenzentren
Hinter den Kulissen treibt RWE den strategischen Umbau voran. Bis 2031 fließen konzernweit 35 Milliarden Euro in neue Kapazitäten. Auffällig ist dabei die Expansion in den USA. Neben erneuerbaren Energien investiert der Konzern dort gezielt in Gaskraftwerke.
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Diese Anlagen federn die Schwankungen von Wind- und Solarenergie ab. Sie gelten als unverzichtbar, um den massiven Stromhunger neuer KI-Infrastruktur und großer Rechenzentren verlässlich zu decken.
Ob das operative Geschäft mit den Investitionen Schritt hält, klärt sich Mitte Mai. Am 13. Mai präsentiert das Management die Ergebnisse für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr peilt RWE ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an.
Technisch präsentiert sich das Papier im Vorfeld dieser Termine robust. Nach einem kurzen Rücksetzer auf die 50-Tage-Linie bei rund 56 Euro griffen Käufer zuletzt wieder zu. Am Freitag ging die Aktie bei 59,94 Euro aus dem Handel, nur hauchdünn unter dem frischen Rekordhoch. Fängt diese gleitende Durchschnittslinie den anstehenden optischen Kursrutsch am Ex-Dividenden-Tag auf, bleibt der Aufwärtstrend intakt.
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