Künstliche Intelligenz verschlingt gewaltige Mengen an Energie. Das rückt europäische Versorger plötzlich in den Fokus internationaler Investoren. RWE profitiert spürbar von dieser Entwicklung. Die Aktie schloss am Montag bei 60,74 Euro auf einem neuen Jahreshoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus auf knapp 30 Prozent.
Rückenwind von den Analysten
Auslöser für die jüngste Kursrally ist eine Branchenstudie von Goldman Sachs. Analyst Alberto Gandolfi sieht europäische Versorger als Herzstück der globalen Elektrifizierung. Er hob das Kursziel für RWE auf 68 Euro an. Die Einstufung bleibt auf „Buy“. Parallel dazu passte die Citigroup ihre Schätzung an. Die Bank erhöhte ihr Ziel auf 59 Euro, rät aber weiterhin zum Halten der Papiere.
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Rechenzentren treiben die Nachfrage
Der strukturelle Ausbau von Rechenzentren verändert den Strommarkt. KI-Anwendungen benötigen rund um die Uhr CO2-freien Grundlaststrom. RWE positioniert sich hier als verlässlicher Partner. Der Konzern kombiniert Wind- und Solarkraft mit flexiblen Gaskraftwerken. Das Ziel: eine stabile Energieversorgung ohne Kohle.
Obendrein spielt die Geopolitik dem DAX-Konzern in die Karten. Spannungen im Nahen Osten gefährden die globalen Lieferketten für Flüssigerdgas. Das macht lokale und grüne Energieerzeugung wertvoller. Der Markt honoriert diesen strategischen Umbau zunehmend.
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Blick auf die Hauptversammlung
Am 30. April steht die ordentliche Hauptversammlung an. Aktionäre stimmen dort über eine vorgeschlagene Dividende von 1,20 Euro ab. Für die kommenden Jahre plant das Management weitere jährliche Erhöhungen um etwa zehn Prozent.
Der nächste operative Meilenstein folgt kurz darauf. Am 13. Mai präsentiert RWE die Zahlen für das erste Quartal. Für das laufende Jahr peilt der Vorstand ein operatives Ergebnis im mittleren einstelligen Milliardenbereich an. Langfristig will das Unternehmen massiv wachsen. Bis 2031 fließen voraussichtlich 35 Milliarden Euro in neue Projekte. Fast die Hälfte davon ist für den US-Markt reserviert.
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