Saab, der schwedische Verteidigungs- und Sicherheitskonzern, profitierte stark vom gestiegenen Rüstungsbedarf und präsentierte sehr robuste Ergebnisse für das zweite Quartal 2025 (Q2 2025).

Jüngste Zahlen (Q2 2025)

Umsatz: Der Umsatz stieg um beeindruckende 31,5% organisch auf 19.786 Mio. SEK. Alle Geschäftsbereiche, insbesondere „Dynamics“, trugen zu diesem Wachstum bei.

Auftragseingang: Obwohl der Auftragseingang mit 28.403 Mio. SEK unter dem sehr hohen Vorjahreswert lag, zeigt ein Book-to-Bill-Verhältnis von 1,4x weiterhin eine starke Nachfrage an.

Auftragsbestand: Der Auftragsbestand erreichte 197.552 Mio. SEK, ein Anstieg von 19% im Jahresvergleich, wovon 71% auf internationale Märkte entfallen.

Betriebsergebnis (EBIT): Das Bruttoergebnis wuchs um 26% auf 4.256 Mio. SEK.

Ausblick 2025: Saab hob seinen Ausblick für das organische Umsatzwachstum im Gesamtjahr auf 16-20% an (zuvor 12-16%). Das operative Ergebnis soll weiterhin stärker wachsen als der Umsatz.

Analysten sind mehr als nur zufrieden

Die Analysten bewerten Saab aufgrund der geopolitischen Lage und der steigenden Verteidigungsausgaben überwiegend positiv:

Starkes Wachstumspotenzial: Die meisten sehen weiterhin hohes Wachstum, angetrieben durch den globalen Rüstungsboom.

Robuster Auftragsbestand: Der hohe und wachsende Auftragsbestand sichert die Umsätze für die kommenden Jahre ab.

Profitable Entwicklung: Trotz Investitionen wird erwartet, dass Saab stabile oder verbesserte Margen erzielt, was sich positiv auf den Gewinn auswirkt (Gewinnzuwachs von 37,9% erwartet).

Hohe Bewertung, aber gerechtfertigt: Obwohl die Aktie mit einem KGV von ca. 54,39 als hoch bewertet gilt, wird dies durch das überdurchschnittliche Gewinnwachstum und die positive Branchenentwicklung gerechtfertigt.

Positive Ratings: Die Analystenstimmung ist optimistisch, viele vergeben „Kaufen“- oder „Outperform“-Ratings.

Saab profitiert als Rüstungskonzern von der aktuellen globalen Lage und überzeugt mit starken Zahlen und einem robusten Ausblick, was die optimistischen Einschätzungen der Analysten untermauert, wie sich zeigt.