Sable Offshore hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Seit dem 29. März fließen die ersten Ölmengen aus der Santa Ynez Unit offiziell in den Verkauf. Nach jahrelangem Stillstand und regulatorischen Hürden wandelt sich das Unternehmen nun vom reinen Sanierungsprojekt zum aktiven Produzenten mit festen Abnahmestrukturen.
Chevron sichert Abnahme
Die Santa Ynez Pipeline befördert derzeit über 50.000 Barrel Rohöl pro Tag von Las Flores Canyon zur Pentland Station. Ein kommerzielles Abkommen mit Chevron sichert dabei den Vertrieb; das Öl wird direkt in der El Segundo Raffinerie des Energieriesen verarbeitet. Damit ist der für das Unternehmen kritische Absatzweg nach der Übernahme der Anlagen im Jahr 2024 wiederhergestellt.
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Die operative Dynamik nimmt dabei weiter an Fahrt auf. Während die Plattform Harmony aktuell rund 22.000 Barrel pro Tag liefert, steht die Plattform Heritage kurz vor der Wiederaufnahme des Betriebs. Die US-Behörde BSEE hat die finale Inspektion bereits abgeschlossen, wodurch zeitnah weitere 30.000 Barrel täglich zur Gesamtproduktion beisteuern dürften.
Produktion soll massiv steigen
Bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 plant das Management zudem die Inbetriebnahme der Plattform Hondo, was die Kapazität um zusätzliche 10.000 Barrel erhöhen würde. Mit der vollen Auslastung dieser drei Plattformen stellt Sable Offshore die Betriebsfähigkeit der Santa Ynez Unit fast elf Jahre nach dem folgenschweren Pipelinebruch von 2015 wieder her.
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An der Börse reagierte der Titel heute jedoch mit deutlichen Kursabgaben von 9,66 % auf 13,10 Euro. Analysten interpretieren dies als klassische Gewinnmitnahmen nach einer massiven Rally, bei der die Aktie innerhalb der letzten 30 Tage um rund 77 % zulegen konnte. Zudem deutet der Relative-Stärke-Index (RSI) von 78,6 auf eine technisch überkaufte Marktlage hin.
Mit dem Start der Ölverkäufe verschiebt sich der Fokus nun von der reinen Instandsetzung hin zur Umsatzgenerierung. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie reibungslos das Hochfahren der Plattformen Heritage und Hondo verläuft, um die angestrebten Fördervolumina stabil zu halten.
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