Während der breite Softwaresektor unter einer spürbaren Korrektur leidet, zieht Salesforce intern die Zügel an. Der Konzern streicht in diesem Jahr die festen Gehaltserhöhungen für das obere Management. Stattdessen setzt das Unternehmen auf leistungsbezogene Aktienpakete, um in einem volatilen Marktumfeld die Barreserven zu schonen.
Dividende im Schatten des Marktes
Die B2B-Softwarebranche durchläuft aktuell eine schwierige Phase. Der entsprechende Branchen-ETF verlor seit Jahresbeginn über 21 Prozent an Wert, getrieben von Sorgen über das künftige Wachstum und die Konkurrenz durch neue KI-Tools. Salesforce stellt dieser Unsicherheit eine konkrete Kapitalmaßnahme entgegen. Am 9. April fällt der Stichtag für die jüngst erhöhte Quartalsdividende von 0,44 US-Dollar je Aktie. Dies entspricht einem moderaten Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Aktienpakete statt Festgehalt
Abseits des Handelsparketts baut das Unternehmen seine Vergütungsstruktur um. Mitarbeiter ab der Direktorenebene erhalten in diesem Jahr keine regulären Gehaltsaufbesserungen. Das Management verlagert den Fokus stattdessen auf Aktienzuteilungen und Boni. Rund 80 Prozent der bestbewerteten Führungskräfte erhalten deutlich aufgestockte Aktienpakete. Dieser Schritt bindet das Spitzenpersonal stärker an die tatsächliche Unternehmensentwicklung und begrenzt gleichzeitig die langfristigen Fixkosten.
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KI-Aufträge stützen das Geschäft
Operativ liefert die KI-Plattform Agentforce derweil Argumente für die weitere Geschäftsentwicklung. Salesforce sicherte sich kürzlich umfangreiche Aufträge im öffentlichen Sektor, darunter die US-Veteranenbehörde und das Arbeitsministerium. Solche tiefgreifenden Integrationen in behördliche Abläufe erhöhen die Wechselkosten für Kunden und sichern langfristig höhere Vertragswerte.
Für das anlaufende Geschäftsjahr 2027 peilt das Management einen Umsatz zwischen 45,8 und 46,2 Milliarden US-Dollar an. Besonders das Agentforce-Segment sticht dabei mit einem wiederkehrenden Umsatz von 800 Millionen US-Dollar und einem dreistelligen prozentualen Wachstum hervor. Basierend auf diesen fundamentalen Eckdaten sehen die befragten Analysten aktuell ein durchschnittliches Kursziel von 279,74 US-Dollar für den Softwaretitel.
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