Salesforce hat das größte beschleunigte Aktienrückkaufprogramm der Unternehmensgeschichte gestartet — und finanziert es vollständig über Fremdkapital. Rund 103 Millionen Aktien wurden bereits im Rahmen eines 25-Milliarden-Dollar-ASR-Programms zurückgekauft. Die Laufzeiten der dafür aufgenommenen Anleihen reichen bis ins Jahr 2066.
Das Programm im Überblick
Am 11. März 2026 schloss Salesforce Vereinbarungen über beschleunigte Aktienrückkäufe im Volumen von 25 Milliarden Dollar ab — die erste Hälfte eines vom Board im Februar genehmigten Gesamtprogramms von 50 Milliarden Dollar. Die initial gelieferten 103 Millionen Aktien entsprechen rund 80 Prozent der erwarteten Gesamtmenge. Die endgültige Abrechnung soll im dritten oder vierten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erfolgen.
Finanziert wurde der Rückkauf über eine mehrteilige Anleiheemission von 25 Milliarden Dollar, abgeschlossen am 13. März 2026. Die Kupons liegen zwischen 4,5 und 6,7 Prozent, die Laufzeiten zwischen 2028 und 2066. Ergänzend arrangierte Salesforce einen neuen Fünfjahres-Kredit über 6 Milliarden Dollar, mit dem zwei bestehende Darlehen vollständig abgelöst wurden.
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Starkes Geschäft als Fundament
Der Rückkauf steht auf einem soliden operativen Fundament. Im Geschäftsjahr 2026 erzielte Salesforce einen Umsatz von 41,5 Milliarden Dollar — ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der freie Cashflow stieg um 16 Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar.
Beim KI-Produkt Agentforce läuft das Wachstum noch schneller: Der annualisierte Umsatz erreichte 800 Millionen Dollar, ein Anstieg von 169 Prozent. Seit dem Launch wurden 29.000 Deals abgeschlossen, 50 Prozent mehr als im Vorquartal. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 45,8 und 46,2 Milliarden Dollar.
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Rückenwind — und Gegenwind
Parallel zum Konzernrückkauf kauften zuletzt auch zwei Board-Mitglieder persönlich Aktien: Laura Alber erwarb am 19. März 2.600 Aktien für rund 499.000 Dollar, David Blair Kirk einen Tag zuvor 2.570 Aktien für rund 500.000 Dollar.
Salesforce steht damit nicht allein. Amazon, Meta, Oracle und Alphabet haben 2025 und 2026 ebenfalls Milliarden über Anleihemärkte aufgenommen, um Aktionäre zu entlohnen und KI-Infrastruktur zu finanzieren. Salesforce setzt dabei den bislang aggressivsten Maßstab.
Allerdings bleibt die Aktie trotz einer Erholung von rund acht Prozent seit Februar noch immer deutlich unter ihrem Hochpunkt aus dem Dezember 2024. Hinzu kommt die strukturelle Frage, die Investoren beschäftigt: KI-gestützte Entwicklungstools könnten die Abhängigkeit von klassischen Softwareanbietern langfristig verringern. Wie schnell Salesforce seinen KI-Umsatz skalieren kann, entscheidet letztlich darüber, ob die Schuldenlast bis 2066 als strategischer Schachzug oder als Belastung in die Geschichte eingeht.
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