Die Salesforce-Aktie bewegt sich derzeit nahe ihrem 52-Wochen-Tief – ein Rückgang von über 33 Prozent innerhalb eines Jahres. Doch während der Kurs schwächelt, positioniert sich der Cloud-Riese mit strategischen Zukäufen und einem militärischen Großauftrag neu. Ist das die Trendwende?
Das Pentagon setzt auf Salesforce
Am 28. Januar 2026 sicherte sich Salesforce einen bemerkenswerten Auftrag: Die US-Armee vergab einen 10-Jahres-Vertrag im Wert von 5,6 Milliarden Dollar. Ausgeführt wird das Projekt von Computable Insights, einer auf nationale Sicherheitsoperationen spezialisierten Tochtergesellschaft. Ein Signal, dass die Plattform auch in hochsensiblen Bereichen Vertrauen genießt.
Parallel dazu zeigt das Agentforce-Geschäft ein explosives Wachstum: Im dritten Geschäftsquartal erreichte der Bereich einen wiederkehrenden Jahresumsatz von 500 Millionen Dollar – ein Plus von 330 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Citizens und Wolfe Research bestätigten ihre positiven Einschätzungen und verwiesen auf die zunehmende Integration von KI-Funktionen.
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Drei Übernahmen in einem Schlag
Was treibt Salesforce intern voran? Das Unternehmen integrierte zuletzt Mitarbeiter aus gleich drei Akquisitionen: Apromore, Spindle AI und Informatica. Am 28. Januar 2026 wurden 139.574 Restricted Stock Units an 42 Beschäftigte ausgegeben – eine Maßnahme, um neue Talente langfristig zu binden.
Die Aktien werden über vier Jahre verteilt. Für Apromore und Spindle AI beginnt die erste Tranche nach zwölf Monaten, bei Informatica erst am 22. Dezember 2026. Die verbleibenden Anteile folgen quartalsweise in zwölf gleichen Raten. Alle Zusagen sind an eine fortlaufende Beschäftigung gekoppelt.
Partner auf der Überholspur
Können externe Partner das Wachstum beschleunigen? Pursuit Software investierte am 28. Januar 2026 in Halsa Global, eine Boutique-Beratungsfirma, die in nur zehn Monaten den Status eines Salesforce Summit Partners erreichte – die höchste Stufe im Partnerprogramm. 93 Prozent der Kunden bewerteten die Firma mit fünf Sternen, mehr als 100 Zertifizierungen untermauern die Expertise.
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Halsa Global fokussiert sich auf agentenbasierte KI innerhalb der Salesforce-Umgebung und kombiniert Agentforce mit Finance- und Marketing-Clouds. Das Modell ermöglicht autonome Workflows ohne zusätzliche Komplexität – ein Ansatz, der bei Fortune-500-Unternehmen Anklang findet.
Ebenfalls am 28. Januar 2026 kündigte m3ter die Markteinführung von „m3sh Workflows“ an, einer Lösung zur Automatisierung nutzungsbasierter Abrechnungsmodelle. Die Plattform verbindet Systeme wie Salesforce und NetSuite und richtet sich an Softwarefirmen, die flexible Preisstrukturen benötigen. Griffin Parry, CEO von m3ter, betonte die steigende Nachfrage: Rund die Hälfte aller B2B-SaaS-Anbieter setze mittlerweile auf nutzungsabhängige Komponenten.
Bleibt die Aktie unter Druck?
Trotz Großaufträgen und strategischer Zukäufe notiert die Salesforce-Aktie weiterhin in der Nähe ihres Jahrestiefs. Die Bruttomargen liegen bei soliden 77,73 Prozent, die Marktkapitalisierung bei 214 Milliarden Dollar. KeyBanc sieht Chancen im Life-Sciences-Markt, wo der Wettbewerb mit Veeva intensiver wird. Doch ob die jüngsten Impulse ausreichen, um die Bären zu vertreiben, bleibt vorerst offen.
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