Oppenheimer senkt das Kursziel, der Kurs fällt auf ein Mehrjahrestief — und dann meldet sich Dan Ives zu Wort. Der Wedbush-Analyst stellte sich am Freitag gegen den Abwärtstrend und verteidigte die Aktie mit einem konkreten Argument: CIO-Feedback zeige, dass KI-Deployments bei Unternehmenskunden gerade den Sprung von Pilotprojekten zu großflächigen Rollouts vollziehen.
Analysten im Widerspruch
Auslöser der jüngsten Kursschwäche war ein Bericht von Oppenheimer vom 8. April, der das Kursziel von 275 auf 250 US-Dollar kappte. Im Mittelpunkt der Kritik: der kurzfristige Wachstumsausblick und die Kosten für die Skalierung von KI-Produkten.
Ives sieht das anders. Er argumentiert, dass autonome Agenten-Technologie zunehmend in Standardprozesse großer Unternehmen integriert wird — und dass davon vor allem etablierte Enterprise-Anbieter profitieren dürften. Die Aktie notiert aktuell bei rund 146 Euro und damit nahe ihrem 52-Wochen-Tief, weit entfernt vom Jahreshoch bei 261 Euro.
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Agentforce und neue Partnerschaften
Parallel zum Analystenstreit expandiert das Unternehmen sein Agentforce-Ökosystem. Eine am Freitag bekanntgegebene Partnerschaft soll Cloud-Kommunikationsinfrastruktur für das „Agentforce Contact Center“ liefern — mit dem Ziel, die Plattformbindung zu erhöhen und den KI-Einsatz in Kundenservice-Abteilungen zu beschleunigen.
Zuletzt meldete Salesforce für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 11,20 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn je Aktie von 3,81 US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2027 peilt das Management einen Umsatz von bis zu 46,2 Milliarden US-Dollar an.
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Dividende und Aktienrückkäufe
Gestern war zudem Ex-Dividenden-Tag. Aktionäre erhalten am 23. April eine Quartalsdividende von 0,44 US-Dollar je Aktie — ein Anstieg von 5,8 % gegenüber der Vorperiode. Das Board nutzt außerdem ein 50-Milliarden-Dollar-Rückkaufprogramm aktiv, um den Kurs zu stützen.
Am 27. Mai legt Salesforce die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Dann wird sich zeigen, ob das Agentforce-Wachstum bereits in messbarer Umsatzbeschleunigung ankommt — oder ob die Skepsis der Shortseller vorerst das stärkere Argument bleibt.
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