Gleich drei führende Köpfe von Samsara haben Ende Dezember 2024 massiv Aktien abgestoßen. CEO Sanjit Biswas trennte sich am 29. und 30. Dezember von Papieren im Gesamtwert von rund 5,78 Millionen Dollar. Director John Bicket folgte dem Beispiel und verkaufte zwischen dem 29. und 31. Dezember Anteile für etwa 6,1 Millionen Dollar. Selbst Chief Accounting Officer Benjamin Louis Kirchhoff stieg am 30. Dezember aus – wenn auch deutlich kleiner mit Aktien im Wert von knapp 61.000 Dollar.
Die Verkäufe erfolgten bei Kursen zwischen 35,72 und 36,70 Dollar. Zum Vergleich: Die Aktie notiert aktuell bei 35,45 Dollar – und damit deutlich über dem fairen Wert laut InvestingPro. Das wirft Fragen auf: Nutzen die Insider den aufgeblähten Kurs für profitable Exits?
Timing nach starkem Quartal auffällig
Besonders pikant: Die Insider-Verkäufe kamen direkt nach einem beeindruckenden dritten Quartal. TD Cowen, BofA Securities und KeyBanc hatten ihre Kursziele alle auf 55 Dollar angehoben – ein saftiges Aufwärtspotenzial von über 55 Prozent. Die Analysten lobten Rekordwerte bei Neukundengewinnen und übertroffene Erwartungen bei allen wichtigen Kennzahlen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Samsara?
Warum verkaufen die Insider gerade jetzt, wo die Story angeblich so glänzend aussieht? Beide Transaktionen liefen zwar über vorher festgelegte 10b5-1-Handelspläne ab – ein übliches Instrument für geplante Verkäufe. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack, wenn Führungskräfte aussteigen, während Analysten zum Kauf blasen.
Bewertung trotz roter Zahlen astronomisch
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mit einer Marktkapitalisierung von 20,76 Milliarden Dollar und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 15,7 ist Samsara alles andere als günstig bewertet. Das Unternehmen schreibt seit den letzten zwölf Monaten rote Zahlen. Zwar liegt die Bruttomarge bei beachtlichen 77 Prozent und das Umsatzwachstum bei knapp 29 Prozent, doch unterm Strich fehlt die Profitabilität.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Samsara?
Analysten erwarten zwar für dieses Jahr den Sprung in die Gewinnzone, doch ob diese Prognose aufgeht, bleibt ungewiss. Sieben Analysten haben ihre Gewinnschätzungen zuletzt nach oben korrigiert – ein positives Signal. Trotzdem: Die volatile Kursentwicklung spiegelt die Unsicherheit der Anleger wider.
Nach den jüngsten Transaktionen hält CEO Biswas noch 902.213 Aktien. Die Insider bleiben also investiert, haben aber ihre Positionen spürbar reduziert. Für Anleger ein Warnsignal, das zur Vorsicht mahnt.
Samsara-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Samsara-Analyse vom 1. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Samsara-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Samsara-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Samsara: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

