Vom Verlust zur Rekordmarge in einem Jahr — SanDisk steht vor dem nächsten Beweis, dass dieser Zyklus kein Strohfeuer ist. Am 30. April legt das Unternehmen seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2026 vor. Die Erwartungen sind enorm.
Vom Verlust zum Milliardengewinn
Noch vor einem Jahr schrieb SanDisk rote Zahlen. Im dritten Quartal 2025 lag der Verlust bei 0,30 Dollar je Aktie. Für Q3 2026 rechnen Analysten nun mit einem Gewinn von 14,23 Dollar je Aktie. Das Management selbst peilt einen Umsatz zwischen 4,40 und 4,80 Milliarden Dollar an — dazu einen Non-GAAP-Gewinn je Aktie von 12,00 bis 14,00 Dollar.
Die Grundlage dafür lieferte das zweite Quartal. Der Umsatz stieg auf 3,03 Milliarden Dollar, 31 Prozent mehr als im Vorquartal. Die GAAP-Bruttomarge erreichte 50,9 Prozent. Besonders stark: Datacenter-Erlöse kletterten um 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 440 Millionen Dollar.
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Evercore sieht strukturellen Wandel
Analyst Amit Daryanani von Evercore ISI startete die Abdeckung am 13. April mit einem Kursziel von 1.200 Dollar — das entspricht rund 26 Prozent Aufschlag zum damaligen Kurs. Im Bullenfall hält Evercore sogar 2.600 Dollar für möglich.
Die Begründung ist nicht zyklisch, sondern strukturell. Evercore sieht SanDisk als direkten Profiteur des KI-Infrastrukturbooms. Das Angebot an NAND-Speicher bleibt laut der Bank mindestens bis 2028 knapp. Hinzu kommen langfristige Lieferverträge mit Cloud-Konzernen, die Preisuntergrenzen und Vorauszahlungen festschreiben.
Aktuell stammen weniger als 15 Prozent des Umsatzes von Datacenter-Kunden. Evercore erwartet, dass dieser Anteil bis zum Geschäftsjahr 2027 auf über 20 Prozent steigt — getrieben durch Hyperscaler-Nachfrage und den Hochlauf des neuen BiCS8-Chips mit 218 Lagen. Beim Bewertungsvergleich fällt auf: SanDisk handelt derzeit mit rund dem Achtfachen des erwarteten Gewinns — unter dem historischen Schnitt von etwa zehn.
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NAND-Preise explodieren
Den Rückenwind liefert der Markt. NAND-Flash-Vertragspreise sollen im zweiten Quartal 2026 um 70 bis 75 Prozent gegenüber dem Vorquartal steigen — und damit erstmals in diesem Zyklus schneller als DRAM. Neue Produktionskapazitäten kommen frühestens Ende 2027 oder 2028 auf den Markt. Das Kapital fließt derweil in HBM und DRAM, nicht in NAND.
Die Aktie spiegelt diese Dynamik: Seit Jahresbeginn hat sie um rund 224 Prozent zugelegt. Kein Wunder, dass der RSI mit 79,5 im überkauften Bereich liegt. Am 20. April kommt ein weiterer Kurstreiber: SanDisk tritt dem Nasdaq-100 bei und ersetzt Atlassian. Indexfonds und ETFs müssen dann zwingend kaufen.
Das eigentliche Urteil fällt aber am 30. April. Dann zeigt sich, ob SanDisk die hochgesteckten Erwartungen erfüllt — oder ob die Rally auf tönernen Füßen steht.
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