Sandisk gerät heute im schwachen Umfeld für Speicher- und KI-Werte unter Druck: Die Aktie fällt um 3,8%. Die Nachrichtenagentur AP berichtet über breite Verkäufe bei KI-bezogenen Aktien nach den US-Zwischenwahlen. Auch die Speicherhersteller Samsung Electronics und SK Hynix verzeichneten demnach Verluste.
Bereits gestern fiel Sandisk gemeinsam mit anderen Speicherwerten. Medienberichten zufolge reagierten Anleger dabei auch auf Sorgen vor einer strengeren Kontrolle des Ausbaus von KI-Rechenzentren nach den Wahlen.
Analysten senken Bewertung
Fox Advisors stufte Sandisk am Montag von „Overweight“ auf „Equal Weight“ herab, wie Medien berichteten.
Wells Fargo hatte am 30. Oktober das Kursziel von 1.550 auf 1.300 $ gesenkt und die Einstufung „Equal Weight“ beibehalten. Damit gingen die beiden Analystenhäuser unterschiedliche Wege: Fox Advisors änderte das Anlageurteil, Wells Fargo reduzierte bei unveränderter Einstufung die Zielmarke.
Aus einer Pflichtmitteilung geht außerdem hervor, dass Rechtschef Bernard Shek am Montag 600 Sandisk-Aktien verkaufte. Der Verkauf erfolgte unter einem Rule-10b5-1-Handelsplan, der am 4. März verabschiedet worden war. Shek unterzeichnete die Meldung am Dienstag.
Geschäftszahlen und Split als Kontext
Vor gut einer Woche meldete Sandisk für das erste Geschäftsquartal 2027 einen Umsatz von 11,0 Milliarden $. Der Nettogewinn nach GAAP betrug 8,1 Milliarden $.
Für das zweite Geschäftsquartal 2027 stellte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 12,2 und 12,6 Milliarden $ in Aussicht. Den bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie erwartet Sandisk auf Basis der Aktienzahl vor dem Split zwischen 55,00 und 57,00 $.
Den Aktiensplit im Verhältnis acht zu eins kündigte Sandisk ebenfalls vor gut einer Woche an. Als Stichtag ist der 9. November vorgesehen; die zusätzlichen Aktien sollen am 19. November ausgegeben werden. Der splitbereinigte Handel wird für den 20. November erwartet.
Stand heute, 5. November: SANDISK – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in SANDISK investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 5. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

