Der australische Öl- und Gasproduzent SANTOS hat heute seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und die fallen ernüchternd aus. Der Gewinn brach um ein Viertel ein, die Erlöse sanken deutlich. Nun folgt die Konsequenz: Rund 400 Mitarbeiter müssen gehen.
Gewinn um 25 Prozent geschrumpft
Die Bilanz für 2025 fällt schwach aus: Der bereinigte Gewinn sank von 1,2 Milliarden auf 898 Millionen Dollar – ein Minus von 25 Prozent. Damit verfehlte SANTOS auch noch die Analystenerwartungen von 904 Millionen Dollar. Der Umsatz rutschte von 5,38 auf 4,94 Milliarden Dollar ab. Hauptgrund für den Rückgang waren schwache Rohstoffpreise, die das Ergebnis belasteten.
Positiv war allein die Produktionsmenge: Mit 87,7 Millionen Barrel Öläquivalent lag sie leicht über dem Vorjahreswert von 87 Millionen. Die Verkaufsmenge erreichte 93,5 Millionen Barrel. Doch bei fallenden Preisen half auch das höhere Volumen wenig.
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Zehn Prozent der Belegschaft vor dem Aus
CEO Kevin Gallagher kündigte an, die Mitarbeiterzahl um etwa zehn Prozent zu reduzieren. Bei rund 4.000 Beschäftigten bedeutet das den Verlust von circa 400 Arbeitsplätzen. Die Begründung: Mit dem nahenden Abschluss der großen Wachstumsprojekte – dem Barossa-LNG-Projekt vor der Küste und der Pikka-Phase-1-Anlage in Alaska – würden diese ins Basisgeschäft übergehen. Das Unternehmen wolle sich „richtig dimensionieren“.
Die technischen Probleme beim Barossa-Projekt verzögerten die Hochlaufphase um etwa zwei Monate. Zwei Verbindungsfehler an Versorgungs- und Brandschutzleitungen auf dem schwimmenden Produktionsschiff BW Opal bremsten die Inbetriebnahme.
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Strategie-Überprüfung in Australien geplant
Für 2026 kündigt SANTOS eine strategische Überprüfung seines australischen Portfolios an. Analysten von Jarden interpretieren dies als mögliches Signal für Verkäufe australischer Vermögenswerte. Der Personalabbau wird am Markt grundsätzlich positiv aufgenommen – niedrigere Betriebskosten könnten die Marge verbessern.
Die Dividende bleibt stabil: SANTOS zahlt für das Schlussquartal 10,3 US-Cent je Aktie aus, was der Vorjahresausschüttung entspricht. Für das Gesamtjahr summiert sich die Dividende auf 23,7 US-Cent. Die Aktie verlor im frühen Handel bis zu 1,8 Prozent, konnte die Verluste aber weitgehend eingrenzen.
Für das laufende Jahr 2026 bestätigt der Konzern seine Produktions- und Verkaufsprognose von 101 bis 111 Millionen Barrel Öläquivalent. Ob das bei anhaltend schwachen Preisen ausreicht, um die Ertragslage zu stabilisieren, bleibt abzuwarten.
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