Der Softwarekonzern aus Walldorf rückt erneut in den Fokus institutioneller Investoren. BlackRock hat seine Beteiligung an SAP leicht erhöht und hält nun 6,55 Prozent der Stimmrechte – zuvor waren es 6,52 Prozent. Die Schwellenberührung erfolgte am 7. Januar 2026, wie aus einer Pflichtmitteilung vom 12. Januar hervorgeht.
Die Aufstockung mag auf den ersten Blick marginal erscheinen, doch sie unterstreicht das anhaltende Vertrauen des weltgrößten Vermögensverwalters in die SAP-Aktie. BlackRock kontrolliert damit weiterhin über 80 Millionen Stimmrechte am Unternehmen – eine Position, die das strategische Interesse des US-Riesen verdeutlicht.
Kursanstieg nach volatiler Phase
Am Freitag, dem 10. Januar 2026, legte die SAP-Aktie im Xetra-Handel um 3,01 Prozent zu und führte damit die DAX-Gewinnerliste an. Das Papier beendete den Handelstag als stärkster Wert im Leitindex – ein bemerkenswerter Aufschwung nach monatelanger Schwächephase.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?
Die technische Ausgangslage bleibt jedoch anspruchsvoll. Nach dem scharfen Rücksetzer im April 2025 erholte sich der Kurs zwar bis zur 270-Euro-Marke, doch Gewinnmitnahmen bremsten den Aufwärtsdrang. Von Ende Oktober bis Ende November rutschte die Aktie weiter ab, bevor eine Stabilisierung einsetzte. Die Erholung am Freitag brachte das Papier nun an die 50-Tage-Linie – eine entscheidende technische Hürde.
Geschäftspartner setzen auf SAP-Lösungen
Parallel mehren sich positive Signale aus dem Kundenumfeld. Der niederländische Chemiekonzern OCI Global hat seine Legacy-SAP-Systeme erfolgreich mit der Cloud-Lösung „Proceed Cella Cloud“ stillgelegt. Nach mehreren Unternehmensverkäufen musste OCI historische Geschäftsdaten aus alten SAP ECC- und S/4HANA-Systemen langfristig verfügbar halten – eine Herausforderung, die mit SAP-Technologie gemeistert wurde.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?
Die Umstellung ermöglicht OCI erhebliche Einsparungen, da kostspielige Altsysteme entfallen. Ian Derbyshire, IT-Direktor bei OCI, lobte die präzise Umsetzung und die „signifikanten Ersparnisse“. Solche Referenzen stärken SAPs Position im wachsenden Markt für Cloud-basierte Datenarchivierung.
Technischer Ausblick bleibt vorsichtig
Trotz des jüngsten Kursgewinns mahnen Chartexperten zur Vorsicht. Die übergeordnete Prognose bleibt neutral bis leicht bärisch. Erst eine nachhaltige Rückkehr über die 200-Tage-Linie und das Gap bei 233 Euro würde das Chartbild aufhellen. Scheitert die Aktie an der 50-Tage-Linie, droht erneute Schwäche.
Kann SAP die Erholung in den kommenden Tagen bestätigen? Die Weichen sind gestellt – doch die Hürden bleiben hoch.
SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:
Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SAP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


