Die Art und Weise, wie Unternehmen künftig einstellen und organisieren, verändert sich radikal – und SAP steht mittendrin. Das zeigen aktuelle Daten von SmartRecruiters, einem Unternehmen, das der Software-Riese aus Walldorf erst kürzlich übernommen hat. Die Analyse von Tausenden Stellenanzeigen weltweit offenbart einen fundamentalen Wandel: Gefragt sind nicht mehr reine Ausführungskräfte, sondern Koordinatoren und Prozessdesigner.
SmartRecruiters hat „The Orchestrator“ zum Job-Titel des Jahres gekürt. Gemeint sind Rollen, die weniger auf einzelne Aufgaben als auf übergreifende Koordination setzen. Laut Plattformdaten stiegen Stellenausschreibungen mit Begriffen wie „Orchestrierung“ oder „End-to-End-Verantwortung“ im Jahresvergleich um über 25 Prozent. Jobprofile nennen heute zu 40 Prozent häufiger durchgängige Verantwortlichkeiten als noch vor zwei Jahren. In über einem Drittel aller neuen Rollen taucht KI-Terminologie auf – meist verbunden mit Workflow-Design oder Governance, nicht mit reiner Modellentwicklung.
Was steckt hinter dem Trend?
Die Fragmentierung der Arbeitswelt treibt diese Entwicklung. Systeme sprechen nicht miteinander, Entscheidungen versanden zwischen Abteilungen, Zuständigkeiten bleiben unklar. Chris Rice Webber, VP Business Intelligence bei SmartRecruiters, bringt es auf den Punkt: Unternehmen kämpfen nicht mehr mit mangelndem Einsatz, sondern mit zersplitterter Organisation. Die Antwort darauf sind Stellen, die komplexe Technologie-Ökosysteme koordinieren und Ergebnisverantwortung tragen.
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Rebecca Carr, CEO von SmartRecruiters, formuliert es noch grundsätzlicher: Das industrielle Job-Konzept sei Geschichte. Wenn Arbeit fließend wird, müssen auch Recruiting-Systeme flexibel auf echte Geschäftsbedingungen reagieren. Mehr als 140 Millionen Kandidaten und 4.000 Organisationen – darunter Amazon, Visa und McDonald’s – nutzen bereits die KI-gestützte Plattform.
Zahlen im Blick
Am 26. Februar 2026 wird SAP seinen integrierten Konzern-Jahresfinanzbericht für 2025 veröffentlichen. Die Berichte erscheinen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch auf der Investor-Relations-Website des Unternehmens. Anleger dürften gespannt sein, wie sich die SmartRecruiters-Übernahme in den Zahlen niederschlägt und welche Impulse die KI-gestützte Recruiting-Lösung für das Cloud-Geschäft liefert.
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Parallel dazu meldet die Schweizer AGILITA AG, SAP-Partner und selbst im KMU-Segment aktiv, dass KI und Cloud-ERP bei mittelständischen Kunden zunehmend vom Zukunftsthema zur gelebten Praxis werden. SAP-Vorstand Thomas Saueressig betonte kürzlich, dass automatisierte Prozesse Freiraum für strategische Aufgaben schaffen – genau das, wofür „Orchestratoren“ gebraucht werden.
Der Wandel ist in vollem Gang. SAP positioniert sich mit SmartRecruiters als zentrale Plattform für eine Arbeitswelt, in der KI und Automatisierung nicht Arbeitsplätze vernichten, sondern neu definieren. Ob diese Strategie aufgeht, werden die kommenden Quartalszahlen zeigen.
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