Das makroökonomische Umfeld bleibt unsicher. Kunden halten ihr Geld zusammen. Bei SAP sorgt das für ein gemischtes Bild im ersten Quartal 2026. Das Cloud-Geschäft wächst rasant, während der Konzern seine Erwartungen beim Gesamtumsatz leicht dämpft. Kurz gesagt: ein stabiles Fundament in unruhigen Zeiten.
Cloud-Sparte treibt das Geschäft
Die Walldorfer setzten im ersten Quartal währungsbereinigt 5,96 Milliarden Euro in der Cloud um. Das entspricht einem Plus von 27 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld etwas weniger erwartet. Der Gesamtumsatz kletterte auf 9,56 Milliarden Euro. Hier traf SAP genau die Konsensschätzungen.
Der freie Cashflow fiel um neun Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro. Eine Sonderbelastung drückte auf die Bilanz. SAP zahlte gut 400 Millionen Euro für einen Vergleich im Teradata-Rechtsstreit.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?
Das Ergebnis je Aktie stieg derweil auf 1,65 Euro. Parallel dazu beendete der Konzern die erste Tranche seines Aktienrückkaufprogramms. Bis Anfang April erwarb SAP eigene Papiere für 2,6 Milliarden Euro.
Das Gesamtprogramm läuft bis Ende 2027. Es umfasst ein Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?
Effizienz durch Künstliche Intelligenz
Intern nutzt SAP Künstliche Intelligenz intensiv. Entwickler arbeiten laut Management rund 30 Prozent produktiver. Bis Ende 2028 peilt das Unternehmen jährliche Einsparungen von zwei Milliarden Euro an. Auf der anstehenden Sapphire-Konferenz plant der Vorstand, das Portfolio weiter anzupassen.
Vorsichtiger Blick nach vorn
Den Ausblick für das laufende Jahr behält das Management bei. Die Prognose für das Umsatzwachstum fällt nun etwas konservativer aus. SAP rechnet 2026 mit einem ähnlichen Tempo wie im Vorjahr. Zuvor wollte der Konzern das Wachstum beschleunigen.
Die Aktie reagiert stabil und notiert aktuell bei rund 149 Euro. Damit hat sich das Papier vom jüngsten Jahrestief bei gut 139 Euro leicht gelöst. Auf Zwölf-Monats-Sicht steht allerdings ein Minus von rund 40 Prozent. Das Erreichen der Jahresziele hängt nun maßgeblich davon ab, dass sich die Lage im Nahen Osten entspannt.
SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 27. April liefert die Antwort:
Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SAP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

