Der Walldorfer Softwarekonzern schüttet Milliarden an seine Aktionäre aus. Mit der sechsten Dividendenerhöhung in Folge und massiven Aktienrückkäufen demonstriert das Management operative Zuversicht. Allerdings prallt diese Charmeoffensive bislang an einem Markt ab, der sich zunehmend um das künftige Cloud-Wachstum sorgt.
Auf der Hauptversammlung am 5. Mai sollen die Anteilseigner einer Dividende von 2,50 Euro zustimmen. Parallel dazu läuft ein groß angelegtes Rückkaufprogramm, dessen aktuelle Tranche allein bis zu 2,6 Milliarden Euro umfasst. Trotz dieser massiven Stützungsversuche ging die Aktie am Freitag bei 149,44 Euro aus dem Handel. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf rund 26 Prozent.
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Sorgenkind Cloud-Geschäft
Ursächlich für die anhaltende Schwäche ist der enttäuschende Ausblick vom Januar. Die damalige Prognose für den Cloud-Backlog blieb spürbar hinter den Erwartungen zurück. Das weckt bei Investoren Zweifel, ob die neuen KI-Funktionen schnell genug in zählbare Vertragsabschlüsse umgemünzt werden können.
Auch Analysten reagieren zunehmend vorsichtig auf diese strategische Übergangsphase. JPMorgan stufte den Titel kürzlich auf „Neutral“ ab und verwies auf das verlangsamte Wachstum sowie Unsicherheiten durch laufende Umstrukturierungen. Barclays senkte zudem das Kursziel auf 220 Euro, da die Konkurrenz durch KI-Anwendungen branchenweit zunehme und Software-Titel belaste.
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Wochen der Wahrheit
Aktuell befindet sich das Unternehmen in der Quiet Period, in der keine Kommentare zum laufenden Geschäftsverlauf abgegeben werden. Der nächste konkrete Datenpunkt folgt am 23. April mit der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal. Hier muss sich beweisen, ob die Nachfrage im Cloud-Segment stabil bleibt.
Der Mai bietet anschließend gleich zwei weitere wichtige Termine für eine mögliche fundamentale Neubewertung. Nach der Hauptversammlung Anfang des Monats folgt am 13. Mai eine große Finanzanalystenkonferenz in Florida. Dort steht das Management in der Pflicht zu untermauern, dass die operativen Ziele für 2026 – darunter ambitionierte Cloud-Umsätze von bis zu 26,2 Milliarden Euro – weiterhin auf einem soliden Fundament stehen.
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