Nach einem Kursverlust von fast 28 Prozent seit Jahresbeginn sucht die SAP-Aktie nach Stabilisierung. Zwei positive Analystenurteile im Nachgang der Sapphire-Konferenz in Orlando könnten dabei helfen.
Jefferies und DZ Bank sehen Aufwärtspotenzial
Jefferies-Analyst Charles Brennan bestätigte am Sonntag das Kursziel von 230 Euro und hob die Einstufung auf „Buy“. Auf der Sapphire-Hausmesse präsentierte Neuerungen bewertet er als konsequente Weiterentwicklung — insbesondere die schrittweise reifenden KI-Fähigkeiten und deren Integration in den Konzernkern.
Armin Kremser von der DZ Bank sieht SAP auf dem Weg zur zentralen KI- und Datenplattform im ERP-Markt. Künstliche Intelligenz treibe derzeit vor allem die Kundenadoption, weniger direkte Umsatzeffekte. Langfristig festige die Positionierung als „Autonomous Enterprise“ jedoch die Wettbewerbsfähigkeit.
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Technische Lage bleibt angespannt
Der Schlusskurs am Freitag lag bei 145,84 Euro — nur knapp sechs Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 137,62 Euro. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt mit rund 195 Euro weit entfernt, der RSI von 92,7 signalisiert eine kurzfristig überkaufte Lage. Marktbeobachter achten darauf, ob die Marke von 144 Euro als Unterstützung hält, um den Weg in Richtung 150 Euro zu öffnen.
Reltio übernommen, Dremio geplant
Operativ schreitet SAP zügig voran. Die Übernahme des Master-Data-Management-Spezialisten Reltio schloss der Konzern am 7. Mai 2026 ab. Reltio soll Unternehmensdaten aus verschiedenen Quellen für KI-Anwendungen aufbereiten — ein technisches Fundament für die neue Plattformstrategie. Der Erwerb der Datenplattform Dremio ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
Aktionäre erhielten nach dem Hauptversammlungsbeschluss vom 5. Mai eine Dividende von 2,50 Euro je Aktie — ein Plus von rund 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Angesichts der hohen Investitionen in den KI-Umbau ist das ein Signal für eine weiterhin solide Cashflow-Basis.
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