Die SAP-Aktie ist von ihrem Rekordhoch um rund 40 Prozent abgestürzt – der tiefste Stand seit 2024. Auslöser war ein breiter Abverkauf im Softwaresektor, getrieben von Ängsten, dass Künstliche Intelligenz klassische Geschäftsmodelle überflüssig machen könnte. Doch anstatt in Panik zu verfallen, kontert der Walldorfer Konzern mit einem gewaltigen Signal: Ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Euro, begleitet von millionenschweren Insider-Käufen des eigenen Managements.
Rekordgewinne, verhaltene Börse
Ende Januar 2026 legte SAP beeindruckende Jahreszahlen vor. Der Gewinn stieg deutlich, die Cloud-Transformation läuft auf Hochtouren. Trotzdem reagierte die Börse verhalten – das Wachstum im Cloud-Geschäft blieb knapp unter den extrem hohen Analystenschätzungen. Für das Management offenbar kein Grund zur Sorge, sondern eine strategische Kaufgelegenheit. Anfang Februar 2026 startete die erste Tranche des massiven Rückkaufprogramms. Vorstandsmitglieder griffen zusätzlich privat zu und kauften eigene Aktien. Eine klare Botschaft: Das Unternehmen hält sich für unterbewertet und sieht sich für die Zukunft bestens gerüstet.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?
Business AI als Trumpfkarte
Während die Konkurrenz unter KI-Sorgen ächzt, setzt SAP auf „Business AI“ als strategischen Wachstumstreiber. Die Idee: Intelligente Systeme, die in bestehende Unternehmensabläufe integriert werden und durch hohe Datensicherheit punkten. CFO Dominik Asam betonte bei der Gründung der Trusted Tech Alliance am 13. Februar 2026 auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Bedeutung von Vertrauen und Souveränität in der digitalen Wirtschaft. SAP gehört zu den 15 Gründungsmitgliedern der Allianz, die sich auf strikte Transparenz-, Sicherheits- und Datenschutzstandards verpflichtet.
Die Initiative vereint Tech-Giganten aus 10 Ländern – darunter Microsoft, Google, Amazon, Nokia und Ericsson. Ziel ist ein vertrauenswürdiger Technologie-Stack vom Halbleiter bis zur KI-Anwendung. Für SAP eine Chance, sich als verlässlicher Partner in Zeiten wachsender Skepsis gegenüber digitalen Technologien zu positionieren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?
Analysten sehen Kaufchance
Trotz des heftigen Kursrückgangs bleibt die Mehrheit der Analysten optimistisch. Viele stufen die Aktie weiterhin als Kauf ein und verweisen auf die solide Marktposition, die finanzielle Schlagkraft und die Wachstumschancen durch KI-Integration. Die Kombination aus Rekordgewinnen, milliardenschwerem Rückkaufprogramm und der strategischen Ausrichtung auf vertrauenswürdige Business AI könnte den aktuellen Abverkauf als übertrieben erscheinen lassen.
Der Softwaresektor insgesamt steht unter Druck – doch SAP nutzt die Schwäche aktiv. Mit 10 Milliarden Euro für eigene Aktien und einer klaren KI-Strategie sendet Walldorf ein Signal: Die Bären könnten voreilig gewesen sein.
SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:
Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SAP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


