Der Göttinger Labor- und Pharmazulieferer kann aufatmen. 2025 kletterte der Umsatz um 7,6 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro – zu konstanten Währungen gerechnet. Nominal lag das Plus bei rund 5 Prozent. Das bereinigte EBITDA schwoll auf 1,05 Milliarden Euro an, die entsprechende Marge verbesserte sich deutlich von 28 auf 29,7 Prozent.
Besonders erfreulich: Der Gewinn machte einen Sprung nach oben. Unter dem Strich blieben 155 Millionen Euro hängen – ein Plus von satten 84 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie legte von 4,05 auf 4,78 Euro zu. Die Analystenerwartungen wurden damit punktgenau getroffen.
Was trieb die Erholung?
Hauptverantwortlich für den Aufschwung war das boomende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien. Doch auch die Sparte Anlagen und Instrumente rappelte sich nach einem empfindlichen Nachfrageknick wieder auf. Konzernchef Michael Grosse sprach von einer „Rückkehr zu normalem Nachfrageverhalten“ in der gesamten Branche.
Die dämpfenden Faktoren, die das Unternehmen zuletzt gebremst hatten, verlieren zusehends an Einfluss. Stattdessen gewinnen die Wachstumstreiber im Life-Science-Markt wieder an Kraft. Der Biopharmamarkt bleibe dynamisch und biete enorme Chancen, so Grosse.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Sartorius?
Zuversicht für 2026
Für das laufende Jahr peilt der MDAX-Konzern ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 5 und 9 Prozent an. Eingerechnet sind dabei bereits der Zukauf des US-Mikrogewebespezialisten Mattek – der etwa einen Prozentpunkt beisteuern soll – sowie mögliche Belastungen durch US-Zölle.
Die operative EBITDA-Marge soll durch Volumen- und Skaleneffekte erstmals die Marke von 30 Prozent knacken. Ein ambitioniertes Ziel, das Grosse aber durchaus zutraut. Die Weichen für weiteres profitables Wachstum sind gestellt.
Die hohe Innovationsdynamik bei etablierten Therapien und neuen Modalitäten bleibt ein wichtiger Treiber. Gleichzeitig normalisiert sich das Investitionsverhalten der Kunden nach und nach. Alles deutet darauf hin: Die schwierigen Jahre sind für den Laborausrüster Geschichte.
Sartorius-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Sartorius-Analyse vom 3. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Sartorius-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Sartorius-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Sartorius: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


