Währungsbereinigt wächst Sartorius deutlich, am Aktienmarkt überwiegt am Donnerstag dennoch die Skepsis. Das Papier verliert 7,49 Prozent an Wert und notiert bei 218,50 Euro. Marktteilnehmer reagieren damit auf eine operative Marge, die im ersten Quartal leicht unter den Erwartungen blieb.
Bioprozesstechnik stützt das Wachstum
Der Konzernumsatz kletterte in den ersten drei Monaten auf 899,1 Millionen Euro. Nominal entspricht das einem Plus von 1,8 Prozent. Rechnet man Wechselkurseffekte heraus, liegt das Wachstum mit 7,5 Prozent jedoch wesentlich höher.
Die Sparte Bioprocess Solutions trieb das Geschäft mit einem währungsbereinigten Zuwachs von 8,1 Prozent voran. Der Bereich Lab Products & Services legte parallel dazu um 4,9 Prozent zu. Indes sank der bereinigte Nettogewinn geringfügig auf 83,2 Millionen Euro.
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Margenziel für das Gesamtjahr bleibt bestehen
Das operative EBITDA erreichte 267,3 Millionen Euro. Die Marge verharrte mit 29,7 Prozent fast auf dem Niveau des Vorjahres. Damit fehlen aktuell noch Bruchteile zum Jahresziel, das der Vorstand bei über 30 Prozent sieht.
Für das Gesamtjahr 2026 hält die Unternehmensführung an ihren Zielen fest. Die Prognose sieht ein währungsbereinigtes Umsatzplus zwischen 5 und 9 Prozent vor. Das Management setzt dabei auf eine stärkere Dynamik in der zweiten Jahreshälfte.
Analysten von Goldman Sachs und JPMorgan blicken nach der Bilanzvorlage primär auf die bestätigten Jahresziele. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 12 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Ob die geplante Beschleunigung des Geschäfts im Sommer tatsächlich eintritt, dürfte die Richtung für den weiteren Kursverlauf vorgeben.
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