SBO will sich vom Ölfeldausrüster zum Hochpräzisionstechnologiekonzern entwickeln. CEO Klaus Mader sagte in einem Interview am 28. Oktober, das Unternehmen sei bei 3D-Metallkomponenten in der serienfertigen Produktion. Mit dieser Aussage beschrieb Mader den erreichten Produktionsstand; die Entwicklung zum Hochpräzisionstechnologiekonzern formulierte er dagegen als Ziel für das Unternehmen.
Mader nennt Geothermie einen Wachstumsmarkt
Geothermie bezeichnete Mader in dem Gespräch als wachsenden Markt. Das Interview behandelte damit neben dem 3D-Metalldruck ein weiteres Geschäftsfeld, zu dem sich der SBO-Chef äußerte. Im Wiener Börsenhandel gibt die Aktie heute um 0,2% auf 28,65 € nach.
Goldman Sachs meldet niedrigere Stimmrechtsposition
Eine weitere Unternehmensnachricht betrifft die Stimmrechte bei SBO. The Goldman Sachs Group meldete am 27. Oktober eine Schwellenberührung: Die Gesamtposition sank von zuvor 4,07 % auf 3,85 % der Stimmrechte. Die in dieser Pflichtmitteilung gemeldete Schwellenberührung erfolgte am 22. Oktober, also vor der Veröffentlichung der Meldung.
Die Gesamtposition setzte sich aus zwei Bestandteilen zusammen. Auf Aktien entfielen 0,06 % der Stimmrechte, auf Finanzinstrumente 3,79 %. Der größere Teil der gemeldeten Position lag damit bei den Finanzinstrumenten und nicht bei den unmittelbar über Aktien gehaltenen Stimmrechten.
Zuvor hatte Goldman Sachs eine Bewegung in die andere Richtung angezeigt. In der Mitteilung vom 20. Oktober meldete die Gruppe einen Anstieg ihrer Gesamtposition von 3,84 % auf 4,07 % der Stimmrechte. Diese frühere Schwellenberührung war am 15. Oktober erfolgt.
Auch damals entfiel der größere Teil der Position auf Finanzinstrumente. Für diese wies die frühere Pflichtmitteilung 3,96 % aus; der auf Aktien entfallende Stimmrechtsanteil betrug zu diesem Zeitpunkt 0,11 %.
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