Scout24 macht ernst mit künstlicher Intelligenz – und die Börse nimmt es zur Kenntnis. Das Berliner Unternehmen hat seine Immobilienplattform jetzt als App in ChatGPT integriert. Ein strategischer Schachzug, der zeigt: Hier geht es nicht um Zukunftsmusik, sondern um konkrete Marktpositionierung.
Jefferies sieht Führungsrolle bestätigt
Die Investmentbank Jefferies belässt Scout24 bei „Buy“ mit einem Kursziel von 105 Euro. Analyst Giles Thorne wertet die ChatGPT-Integration als klaren Beleg dafür, dass große KI-Sprachmodelle Plattformen als geschäftsentscheidende Partner betrachten – statt sie zu verdrängen. Seine Einschätzung vom 2. Februar 2026 unterstreicht: Die Führungsrolle von Scout24 bei der KI-Zusammenarbeit rechtfertigt die Kaufempfehlung.
Was bedeutet das konkret? Scout24 positioniert sich als Vorreiter in einem Markt, der durch KI fundamental umgekrempelt wird. Wer heute die Weichen richtig stellt, sichert sich Wettbewerbsvorteile für morgen.
Aktienrückkauf läuft weiter
Parallel dazu setzt das Unternehmen sein Rückkaufprogramm fort. Am 3. Februar 2026 meldete Scout24 einen Rückgang des eigenen Aktienbestands von 5,007 Prozent auf 3,271 Prozent – entsprechend 2.404.215 Aktien. Die Gesamtzahl der Stimmrechte bleibt bei 73,5 Millionen.
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Solche Maßnahmen signalisieren Vertrauen in die eigene Zukunft. Das Management glaubt offenbar an weiter steigende Kurse – sonst würde es nicht zu aktuellen Preisen eigene Anteile vom Markt nehmen.
Strategische Weichenstellung
Die Kombination aus technologischer Innovation und Kapitalmaßnahmen zeichnet ein klares Bild: Scout24 agiert nicht reaktiv, sondern gestaltet aktiv seine Marktposition. Die ChatGPT-Integration ist dabei mehr als ein Marketing-Gag – sie demonstriert die Fähigkeit, sich in neue digitale Ökosysteme einzubinden, bevor andere überhaupt verstanden haben, worum es geht.
Ob das Kursziel von 105 Euro realistisch ist? Die nächsten Monate dürften zeigen, wie sehr Anleger diese strategische Neuausrichtung honorieren.
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