Scout24 hat das Tempo im laufenden Aktienrückkaufprogramm deutlich angezogen. Allein in der Woche vom 12. bis 16. Januar schnappte sich das Unternehmen 36.071 eigene Aktien vom Markt – zu Durchschnittskursen zwischen 85,52 und 86,53 Euro. Insgesamt hält Scout24 mittlerweile 3.755.410 eigene Aktien, was einem Anteil von exakt 5,007 Prozent entspricht.
Seit dem Start des Programms am 5. Januar gingen bereits 125.200 Papiere in den Unternehmensbesitz über. Die Rückkäufe erfolgten ausschließlich über regulierte Börsenplattformen – verteilt auf XETRA, CEUX und TQEX. Das beauftrage Kreditinstitut zahlte dabei im Wochenschnitt rund 85,90 Euro je Aktie.
BlackRock bleibt präsent
Parallel dazu meldete sich BlackRock mit einer aktualisierten Stimmrechtsmitteilung zu Wort. Der weltgrößte Vermögensverwalter hält aktuell 6,78 Prozent der Scout24-Aktien direkt und indirekt über diverse Tochtergesellschaften. Hinzu kommen 0,13 Prozent über Finanzinstrumente – hauptsächlich Contracts for Difference. Damit liegt die Gesamtposition bei 6,91 Prozent.
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Die Schwellenberührung erfolgte am 14. Januar, als BlackRock minimal von 6,94 auf 6,91 Prozent zurückging. Die komplexe Beteiligungsstruktur verteilt sich über ein weltweites Netzwerk von BlackRock-Einheiten – von Wilmington über Luxemburg bis Singapur und Tokio.
Was bedeutet das für Anleger?
Das aggressive Rückkaufprogramm signalisiert Vertrauen des Managements in die eigene Geschäftsentwicklung. Gleichzeitig reduziert sich die Anzahl der frei handelbaren Aktien kontinuierlich – ein Faktor, der den Kurs mittelfristig stützen dürfte. Mit BlackRock als Ankeraktionär und dem laufenden Buyback verfügt Scout24 über zwei stabilisierende Elemente im Aktionariat.
Die detaillierten Transaktionsdaten sind auf der Investor-Relations-Seite des Unternehmens einsehbar. Das Rückkaufprogramm läuft weiter – weitere Meldungen in den kommenden Wochen sind programmiert.
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