Seagate Technology belohnt seine Aktionäre am heutigen Mittwoch mit der Quartalsdividende und erhält zeitgleich starken Rückenwind von der Wall Street. Morgan Stanley hat den Speicherspezialisten zum neuen „Top Pick“ im Sektor ernannt und sieht erhebliches Potenzial durch den Ausbau von KI-Infrastrukturen. Damit verdrängt das Unternehmen seinen größten Konkurrenten Western Digital von der Spitzenposition.
Analysten sehen deutliches Kurspotenzial
Analyst Eric Woodring hob das Kursziel für Seagate deutlich von 468 auf 582 US-Dollar an und bestätigte die Einstufung „Overweight“. Die Experten begründen diesen Schritt mit einer hohen Zuversicht in die operative Umsetzung des Managements. Vor allem die Beschleunigung der Nachfrage nach Festplatten mit extrem hoher Kapazität in Cloud-Umgebungen spielt Seagate in die Karten.
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Die erfolgreiche Qualifizierung der Mozaic 4+ Plattform gilt als entscheidender Faktor. Marktbeobachter erwarten, dass Seagate durch diesen technologischen Vorsprung im weiteren Verlauf des Jahres 2026 zusätzliche Marktanteile gewinnen wird.
KI-Speicher als Wachstumstreiber
Im Zentrum der Strategie steht die HAMR-Technologie (Heat-Assisted Magnetic Recording). Die neue Plattform ermöglicht Speicherkapazitäten von bis zu 44 Terabyte pro Laufwerk. Diese Dichte ist für den Aufbau von „AI Data Lakes“ essenziell – massive Datenspeicher, die für das Training generativer KI-Modelle benötigt werden. Laut Unternehmensangaben befinden sich bereits zwei große Cloud-Anbieter in der Produktionsphase mit diesen Systemen.
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Finanziell stützt eine robuste Cash-Generierung diesen Kurs. Im jüngsten Quartal erwirtschaftete Seagate einen freien Cashflow von 607 Millionen US-Dollar. Die heute ausgezahlte Dividende von 0,74 US-Dollar pro Aktie entspricht auf das Jahr hochgerechnet einer Ausschüttung von 2,96 US-Dollar.
Optimistischer Ausblick auf das dritte Quartal
Für das laufende dritte Geschäftsquartal 2026 prognostiziert das Management einen Umsatz von etwa 2,90 Milliarden US-Dollar. Dies käme einem Wachstum von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gleich. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird bei 3,40 US-Dollar erwartet. Die operativen Margen sollen sich dank der Kosteneffizienz der neuen HAMR-Laufwerke und eines stabilen Preisumfelds der Marke von 35 Prozent nähern. Das Management rechnet damit, dass sich die Verbesserungen beim Umsatz und Gewinn über das gesamte Kalenderjahr 2026 fortsetzen werden.
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