Sensata Technologies meldet für das vierte Quartal 2025 einen deutlichen Gewinnanstieg und eine Rückkehr zum Umsatzwachstum. Der Nettogewinn kletterte auf 63,2 Millionen Dollar oder 0,43 Dollar je Aktie – nach nur 5,8 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,88 Dollar, ein Plus von 18,9 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2024.
Die Umsatzerlöse stiegen um 1,1 Prozent auf 917,9 Millionen Dollar. Organisch – also bereinigt um Devestitionen und Währungseffekte – legte der Konzern sogar um 3,5 Prozent zu. CEO Stephan von Schuckmann zeigt sich zufrieden: Das Unternehmen habe im ersten Jahr seiner Transformation alle Ziele erreicht, die Margen sequenziell jeden Quartal ausgebaut und den freien Cashflow deutlich verbessert.
Solide Cashflow-Entwicklung
Besonders auffällig ist die Cash-Generierung: Im vierten Quartal erwirtschaftete Sensata einen operativen Cashflow von 201,5 Millionen Dollar. Der freie Cashflow belief sich auf 151,8 Millionen Dollar – eine Umwandlungsrate von 117 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 kam der Sensorenhersteller auf einen freien Cashflow von 490,2 Millionen Dollar bei einer Konversionsrate von 97 Prozent.
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Die bereinigte operative Marge erreichte im vierten Quartal 19,6 Prozent des Umsatzes, verglichen mit 19,3 Prozent im Vorjahr. Allerdings belasteten Zollkosten die Profitabilität: Rund 14,8 Millionen Dollar an Zolldurchleitungserlösen drückten die Marge um etwa 30 Basispunkte.
Verhaltener Ausblick trotz Fortschritten
Für das erste Quartal 2026 rechnet das Management mit Erlösen zwischen 917 und 937 Millionen Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll zwischen 0,81 und 0,85 Dollar liegen – ein Anstieg von 4 bis 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In der Prognose sind bereits rund 12 Millionen Dollar an erwarteten Zollkostenweitergaben eingerechnet.
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Das Gesamtjahr 2025 verlief durchwachsen: Der Umsatz fiel um 5,8 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar, organisch blieb er mit einem Plus von 0,1 Prozent nahezu stabil. Belastet wurde das Ergebnis durch Restrukturierungskosten von 352,2 Millionen Dollar, darunter eine Goodwill-Abschreibung von 225,7 Millionen Dollar auf das Dynapower-Geschäft. Hintergrund waren geänderte politische Rahmenbedingungen im Bereich saubere Energie und Überkapazitäten bei Elektrifizierungsprojekten.
Die Aktie erreichte zuletzt ein 52-Wochen-Hoch von 38,18 Dollar und legte innerhalb eines Jahres um 22,5 Prozent zu. Analysten sehen Kursziele bis 48 Dollar und bewerten den Titel als unterbewertet. Mit der abgeschlossenen Restrukturierung und einer gestärkten Bilanz dürfte Sensata für die kommenden Quartale besser aufgestellt sein.
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