Starke Geschäftszahlen, schwache Kurse – bei ServiceNow klafften Realität und Marktstimmung in der vergangenen Woche weit auseinander. Erst stürzte die Aktie nach dem Quartalsbericht ab. Am Freitag folgte dann eine deutliche Gegenbewegung. Investoren bewerten das rasante Wachstum im Bereich der Künstlichen Intelligenz offenbar neu.
Fundamentaldaten schlagen Marktreaktion
Die anfängliche Enttäuschung nach den Zahlen vom 22. April überrascht. Das Softwareunternehmen übertraf die eigenen Prognosen deutlich. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal auf 3,77 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kurz gesagt: ein starkes Quartal.
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Ein Haupttreiber für den jüngsten Kursanstieg ist die KI-Strategie. Die Produktlinie „Now Assist“ verkauft sich besser als erwartet. Das Management hob die Jahresprognose für KI-spezifische Vertragswerte kurzerhand an. Das Ziel liegt nun bei rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu wächst die Zahl der Großkunden rasant.
Zukäufe stärken das Kerngeschäft
ServiceNow baut sein Portfolio durch strategische Übernahmen aus. Der Kauf des Sicherheitsspezialisten Armis wurde am 20. April offiziell abgeschlossen. Bereits im März integrierte der Konzern das Unternehmen Veza. Diese Deals belasten die Margen im laufenden Jahr zwar leicht. Ab 2027 erwartet das Management jedoch eine Normalisierung.
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Die Integration von Armis treibt die Prognose für die Abonnementeinnahmen nach oben. Der Markt honorierte diese Aussichten am Freitag mit einem Kursplus auf 90,17 US-Dollar. Beobachter verweisen auf eine historisch günstige Bewertung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt weit unter dem langjährigen Durchschnitt. Das könnte langfristig orientierte Käufer anlocken.
Blick auf den Analystentag
Am 4. Mai steht der nächste wichtige Termin an. ServiceNow lädt zum Analystentag nach Las Vegas. Investoren erwarten dort konkrete Details zur neuen KI-Strategie. Das Management muss erklären, wie es die verbleibenden Leistungsverpflichtungen von 12,64 Milliarden US-Dollar in stabiles Wachstum übersetzt. Gelingt dies, dürfte sich der Boden bei 81 US-Dollar als feste Unterstützung etablieren.
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