ServiceNow Aktie: Institutionelle kaufen gegen den Trend

Zwei große Vermögensverwalter stockten ihre ServiceNow-Positionen massiv auf, während die Aktie fiel. Das starke Umsatzwachstum und die KI-Strategie des Unternehmens stützen die langfristige Zuversicht.

ServiceNow Aktie
Kurz & knapp:
  • MassMutual und Grant erhöhten Bestände um über 300 Prozent
  • Umsatzwachstum von 20,7 Prozent übertrifft Erwartungen
  • BNP Paribas stuft Aktie auf 'Outperform' hoch
  • Hohe institutionelle Beteiligung von 87,2 Prozent

Während ServiceNow-Aktien am Freitag um 2,5 Prozent nachgaben, nutzten zwei institutionelle Vermögensverwalter den Rücksetzer für massive Positionsaufstockungen. Das Muster ist bekannt — und spricht eine deutliche Sprache über die langfristige Einschätzung der Großinvestoren.

Spektakuläre Zukäufe trotz Kursrückgang

MassMutual Private Wealth & Trust FSB steigerte seinen ServiceNow-Bestand laut Meldung vom 21. März um 305,9 Prozent. Das entspricht 72.551 zusätzlichen Aktien, womit die Gesamtposition nun rund 96.272 Anteilsscheine im Wert von etwa 14,75 Millionen Dollar umfasst.

Einen Tag zuvor hatte Grant Private Wealth Management einen noch stärkeren Anstieg gemeldet: plus 389,4 Prozent, auf nunmehr 12.220 Aktien. Beide Transaktionen unterstreichen die ohnehin hohe institutionelle Durchdringung — rund 87,2 Prozent der ausstehenden Aktien befinden sich in institutioneller Hand.

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Der Kurs selbst schloss am Freitag bei 110,38 Dollar, nachdem er zwischenzeitlich auf 109,12 Dollar gefallen war. Das Handelsvolumen lag mit 18,76 Millionen Aktien leicht unter dem Tagesdurchschnitt.

Starke Fundamentaldaten als Anker

Die Kaufbereitschaft der Institutionellen lässt sich mit dem operativen Momentum des Unternehmens erklären. Im jüngsten Quartal legte der Umsatz um 20,7 Prozent im Jahresvergleich auf 3,57 Milliarden Dollar zu — und übertraf damit die Konsenserwartung von 3,53 Milliarden Dollar.

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Strategisch positioniert sich ServiceNow als zentrales Steuerungssystem für KI-Anwendungen im Unternehmensumfeld. Am 18. März wurde eine Partnerschaft mit Cohesity angekündigt, die Echtzeit-Recovery-Funktionen für autonome KI-Agenten integriert. Zwei Tage zuvor hatte BNP Paribas das Kursziel auf 140 Dollar gesetzt und die Aktie von „Neutral“ auf „Outperform“ hochgestuft — mit Verweis auf das wachsende KI-Ökosystem des Unternehmens.

Bewertung und Ausblick

Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt bei 192,61 Dollar, das Rating bei „Moderate Buy“. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 66,18 spiegelt die hohen Wachstumserwartungen wider, die der Markt an die Automatisierungs- und KI-Plattform knüpft.

Mit der laufenden Integration der Zukäufe Moveworks und Veza will das Management sein Angebot rund um autonome Arbeitsabläufe weiter ausbauen. Die jüngsten Institutionellen-Käufe deuten darauf hin, dass zumindest ein Teil der Großinvestoren den aktuellen Kursrückgang als Einstiegsgelegenheit wertet — nicht als Warnsignal.

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