Eine Woche vor den neuen Quartalszahlen dreht die Wall Street an der Preisschraube. Mehrere Großbanken haben ihre Kursziele für ServiceNow deutlich nach unten korrigiert. Die grundsätzlichen Kaufempfehlungen bleiben paradoxerweise bestehen. Das wirft ein Schlaglicht auf die aktuelle Unsicherheit im Software-Sektor.
Die Anpassungen im Detail
Die Welle an Abstufungen trifft die Aktie bei einem Kurs von rund 94,20 US-Dollar. Analysten passen ihre Erwartungen an das aktuelle Marktumfeld an. Die konkreten Änderungen vom 15. April im Überblick:
- Citigroup: Ziel sinkt von 237 auf 177 US-Dollar (Rating: Buy).
- Oppenheimer: Ziel fällt von 175 auf 130 US-Dollar (Rating: Outperform).
- Mizuho: Ziel reduziert von 190 auf 150 US-Dollar.
- BMO: Ziel rutscht von 170 auf 120 US-Dollar.
- RBC: Ziel sinkt von 150 auf 121 US-Dollar.
Trotz dieser Einschnitte liegt das durchschnittliche Kursziel der Experten weiterhin in einer Spanne zwischen 174 und 184 US-Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ServiceNow?
KI-Sorgen treffen auf Kaufchancen
Mizuho sieht in dem Software-Konzern weiterhin einen klaren Favoriten. Die Bank listet ServiceNow neben Cloudflare und Atlassian als „Top Pick“ für die laufende Berichtssaison. Die Analysten erwarten starke Ergebnisse bei den ausstehenden Leistungsverpflichtungen (cRPO). Diese könnten das prognostizierte Wachstum von 20 Prozent übertreffen.
Oppenheimer-Analyst Brian Schwartz verweist auf ein schwieriges Umfeld. Das Unternehmen kämpft derzeit mit einem harten Narrativ rund um KI-Disruption. Die Folge: ein Kursverlust von rund 38 Prozent seit Jahresbeginn. In den vergangenen fünf Tagen erholte sich das Papier immerhin um gut sieben Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ServiceNow?
Institutionelle Investoren greifen zu
Großanleger ignorieren die Kurskapriolen weitgehend. Transcend Capital Advisors stockte seine Position im Schlussquartal 2025 um beachtliche 456 Prozent auf. Damit hält der Vermögensverwalter nun Aktien im Wert von knapp 1,5 Millionen US-Dollar. Insgesamt befinden sich über 87 Prozent der Anteile in institutioneller Hand.
Das operative Geschäft lieferte zuletzt solide Argumente. Im vierten Quartal 2025 übertraf ServiceNow mit einem Gewinn von 0,92 US-Dollar je Aktie die Erwartungen. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um fast 21 Prozent auf 3,57 Milliarden US-Dollar.
Am 22. April 2026 präsentiert ServiceNow die Ergebnisse für das erste Quartal. Dieser Bericht liefert konkrete Fakten zur aktuellen Geschäftsentwicklung. Investoren achten dabei besonders auf das Nutzerwachstum bei der „Pro Plus“-Version und den Abschluss von Großaufträgen. Diese beiden Kennzahlen entscheiden darüber, ob sich das Unternehmen gegen den allgemeinen Abwärtsdruck im Sektor behaupten kann.
ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 15. April liefert die Antwort:
Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

