ServiceNow Aktie: Rutsch aufs Jahrestief

Der Softwareanbieter ServiceNow notiert auf einem neuen Jahrestief, getrieben von Branchensorgen. Trotz gesenkter Kursziele halten Analysten mehrheitlich an Kaufempfehlungen fest.

ServiceNow Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn rund 30 Prozent
  • Analysten senken Kursziele, Kaufempfehlungen bleiben
  • Neue KI-Partnerschaft mit DXC Technology gestartet
  • Bilanz für Q1 2026 am 22. April erwartet

Für Aktionäre von ServiceNow verläuft das Jahr 2026 bislang enttäuschend. Der Softwareanbieter fiel am Mittwoch auf ein neues Jahrestief ab und verzeichnet seit Januar ein Minus von rund 30 Prozent. Während ein schwächelndes Marktumfeld den Kurs drückt, setzt das Management auf eine erweiterte KI-Partnerschaft als Gegenmittel.

Skepsis bei den Kurszielen

Verantwortlich für die anhaltende Talfahrt sind vor allem branchenweite Sorgen. Analysten verweisen auf ein schwächeres Ausgabeverhalten von US-Behörden sowie eine allgemeine Bewertungskorrektur im Softwaresektor. In den vergangenen 48 Stunden reagierten mehrere Wall-Street-Häuser auf diese Entwicklung und passten ihre Modelle an.

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Goldman Sachs senkte das Kursziel von 216 auf 188 US-Dollar. Auch BTIG, Stifel und FBN Securities reduzierten ihre Erwartungen auf eine Spanne zwischen 135 und 185 Dollar. BTIG merkte dabei an, dass das organische Aufwärtspotenzial bei den Abonnementeinnahmen für das laufende Jahr begrenzt sei. Interessant ist jedoch die grundsätzliche Haltung der Experten: Trotz der gekappten Ziele raten 37 von 43 Analysten weiterhin zum Kauf der Papiere.

Frischer Wind durch KI-Integration

Ungeachtet der Börsenturbulenzen treibt das Unternehmen sein operatives Geschäft voran. Am Dienstag verkündete ServiceNow eine mehrjährige Zusammenarbeit mit DXC Technology. Der IT-Dienstleister fungiert dabei als erster großer Testkunde für die neuen autonomen KI-Funktionen, sogenannte Agentic AI. DXC implementiert die Werkzeuge zunächst intern in Bereichen wie dem IT-Servicemanagement, bevor sie breit auf den Markt kommen.

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Ziel der Initiative ist es, Unternehmensabläufe mit minimalem manuellem Aufwand zu automatisieren. Dieser Schritt stützt die ambitionierten Pläne der Führungsetage. Im laufenden Jahr soll der jährliche Vertragswert allein im KI-Bereich die Marke von einer Milliarde Dollar knacken.

Am 22. April 2026 präsentiert ServiceNow nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das erste Quartal. Nach einem starken Vorjahr mit einem Umsatzwachstum von knapp 21 Prozent auf über 13 Milliarden Dollar rückt nun die Entwicklung der neuen generativen KI-Suite in den Fokus. Investoren achten bei der Vorlage der Bilanz konkret darauf, ob die frischen KI-Erlöse die aktuelle Schwäche bei den US-Behördenaufträgen ausgleichen können.

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