ServiceNow steht nach einem Kursverlust von fast 27 Prozent seit Jahresbeginn massiv unter Druck. Doch nun treffen drei positive Faktoren zusammen: Eine neue KI-Plattform, ein geplanter Millionen-Kauf durch den CEO und unerwartete Rückendeckung von Nvidia. Ist das der Boden für die arg gebeutelte Software-Aktie?
Doppelschlag bei der Produktentwicklung
Der Software-Konzern präsentierte am 26. Februar zwei zentrale Neuerungen: Die „Autonomous Workforce“ und „EmployeeWorks“. Mit diesen Tools integriert ServiceNow die erst vor zwei Monaten übernommene Technologie von Moveworks vollständig in sein System. Das Ziel ist ambitioniert: KI-Agenten sollen nicht mehr nur chatten, sondern komplexe Aufgaben autonom erledigen.
Besonders der „Level 1 Service Desk AI Specialist“ zeigt die neue Richtung auf. Er bearbeitet einfache IT-Probleme wie Zugriffsrechte oder Netzwerkausfälle eigenständig. Intern nutzt ServiceNow das System bereits und gibt an, dass die KI über 90 Prozent der IT-Anfragen autonom und deutlich schneller als menschliche Mitarbeiter löst.
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Schützenhilfe von Nvidia
Für die Anleger fast noch wichtiger war jedoch ein Kommentar von Nvidia-CEO Jensen Huang. Er trat der am Markt grassierenden Angst entgegen, dass künstliche Intelligenz klassische Enterprise-Software überflüssig machen könnte.
Huang argumentierte, dass KI-Agenten intelligente Software benötigen, um effektiv zu arbeiten. Seine klare Botschaft: „Niemand wird diesen Service besser leisten als ServiceNow.“ Diese Aussage sorgte im frühen Handel für ein Kursplus von 4,3 Prozent und wirkte als wichtiges Gegengewicht zu den Bedenken, die den Sektor im frühen Jahr 2026 belastet hatten.
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CEO greift in die eigene Tasche
Untermauert wird der vorsichtige Optimismus durch CEO Bill McDermott. Laut SEC-Unterlagen plant der Konzernchef, Aktien im Wert von 3 Millionen US-Dollar über den offenen Markt zu kaufen.
Dieser Insider-Kauf trifft auf eine Bewertung, die 48 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Juli 2025 liegt. Fundamental wächst das Unternehmen jedoch weiter: Die Abo-Erlöse stiegen im vierten Quartal 2025 um 21 Prozent auf rund 3,5 Milliarden US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Management währungsbereinigte Zuwächse von etwa 20 Prozent.
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den 5. März. Auf dem „ServiceNow Gov Forum“ will das Unternehmen seine frisch zertifizierte Moveworks-Lösung für US-Regierungsbehörden präsentieren. Gelingt hier eine schnelle Adaption im öffentlichen Sektor, könnte dies die These stützen, dass die Software-Plattform trotz KI-Wandel unverzichtbar bleibt.
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