Nach einem schwierigen Jahr 2025 meldet sich der Brennstoffzellenspezialist mit vorläufigen Zahlen zurück – und die haben es in sich. Das vierte Quartal markiert die Rückkehr auf den Wachstumspfad, getrieben durch eine strategische Neuausrichtung, die bereits Früchte trägt.
Heute legte SFC Energy die vorläufigen Konzernzahlen für 2025 vor. Der Umsatz erreichte 143,3 Millionen Euro, knapp unter der Prognose von 146,5 bis 161 Millionen Euro. Verantwortlich dafür waren vor allem Währungseffekte in Höhe von rund 4 Millionen Euro sowie Verschiebungen margenstarker Aufträge in Indien im Verteidigungsbereich.
Das bereinigte EBITDA belief sich auf 16,7 Millionen Euro bei einer Marge von 11,6 Prozent – und lag damit über den Erwartungen der Analysten. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) erreichte 8,9 Millionen Euro. Entscheidend: Das vierte Quartal 2025 war mit 40,6 Millionen Euro das umsatzstärkste des gesamten Jahres und gleichzeitig hochprofitabel.
Defense-Geschäft wird zum Zugpferd
Der strukturelle Wandel nimmt Fahrt auf. Bereits 2025 entfielen rund 50 Prozent des Umsatzes auf die Bereiche Verteidigung sowie öffentliche und zivile Sicherheit. Für 2026 erwartet CEO Peter Podesser einen Anstieg des reinen Verteidigungsanteils auf 15 bis 20 Prozent. Zusammen mit den zivilen Sicherheitsanwendungen würde dieser Bereich dann rund 60 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen.
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Neue Produkte treiben das Wachstum: Eine gemeinsam mit einem europäischen OEM-Partner entwickelte Power Management-Plattform für tragbare Lasersysteme zur Drohnenabwehr trägt bereits im unteren einstelligen Millionenbereich zum Umsatz bei. Gleiches gilt für den EFOY Pro Shelter, eine arktische Energieversorgungslösung für extreme Klimabedingungen, die zusammen mit kanadischen Kunden für militärische und zivile Anwendungen entwickelt wurde.
SFC rechnet hier mit deutlicher Skalierung durch bestehende und neue Kunden. Zusätzliche Impulse sollen OEM-Programme im Verteidigungsbereich für Zusatzstromversorgung in Militärfahrzeugen sowie Hybrid-Energielösungen liefern.
Auftragseingang zieht deutlich an
Das vierte Quartal brachte nicht nur beim Umsatz die Wende. Mit rund 40 Millionen Euro verzeichnete SFC Energy den höchsten Auftragseingang aller Quartale im Jahr 2025. Seit Jahresbeginn 2026 hält die dynamische Entwicklung an. Der Vorstand erwartet für das erste Halbjahr eine starke Entwicklung bei Auftragseingang, Umsatz und Profitabilität.
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Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Management einen Umsatz zwischen 150 und 160 Millionen Euro – ein Wachstum von 5 bis 12 Prozent. Das bereinigte EBITDA soll auf 20 bis 24 Millionen Euro steigen, was eine deutliche Margenausweitung bedeuten würde. Beim bereinigten EBIT peilt SFC 11 bis 15 Millionen Euro an.
Die Internationalisierung schreitet voran: Der Aufbau einer Produktion in den USA läuft, in Dänemark etabliert sich ein profitables Wasserstoff-Brennstoffzellengeschäft für kritische Infrastrukturen, und in Südostasien plant SFC eine strategische Beteiligung am langjährigen Partner Oneberry Technologies in Singapur.
Die Aktie reagierte vorbörslich positiv auf die Zahlen. Der vollständige Geschäftsbericht folgt am 26. März 2026.
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