SFC Energy rechnet nach Angaben vom Freitag im vierten Quartal mit einem geringeren Ergebnisbeitrag. Nach Auslieferung des ersten Ukraine-Programms erwartet das Unternehmen wieder einen stärker zivil geprägten Produktmix sowie höhere Kosten für ERP und den Ukraine-Ausbau. Die Aktie verlor am Freitag 3,1%.

Hoher Ergebnisbeitrag nach neun Monaten

Die am Donnerstag veröffentlichten vorläufigen Neunmonatszahlen für 2026 zeigen einen deutlichen Ergebnisanstieg. Das bereinigte EBITDA erreichte EUR 33,7 Mio., nach EUR 10,8 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Beim bereinigten EBIT meldete SFC Energy EUR 25,7 Mio. Im entsprechenden Zeitraum 2025 waren es EUR 5,0 Mio. gewesen.

Der Konzernumsatz stieg auf EUR 132,8 Mio., verglichen mit EUR 102,7 Mio. im Vorjahreszeitraum. Damit wuchsen die beiden bereinigten Ergebnisgrößen stärker als die Erlöse.

Die am Donnerstag angehobene Ergebnisprognose sieht für das Geschäftsjahr 2026 ein bereinigtes EBITDA von EUR 36,0 Mio. bis EUR 38,0 Mio. vor. Beim bereinigten EBIT erwartet SFC Energy EUR 25,5 Mio. bis EUR 27,5 Mio.

Die Umsatzprognose blieb dagegen unverändert: Für das Gesamtjahr rechnet die Gesellschaft weiterhin mit EUR 166,0 Mio. bis EUR 175,0 Mio.

Demonstrationssysteme für die Emirate in Entwicklung

Am Dienstag unterzeichneten SFC Energy und EDGE eine strategische Kooperationsvereinbarung. Sie umfasst die Entwicklung, Validierung und Kommerzialisierung von Stromversorgungslösungen für Verteidigung, öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Erste Demonstrationssysteme befinden sich laut SFC bereits in Entwicklung.

Als nächster Berichtstermin steht der 11. November 2026 an. Dann will SFC Energy die Quartalsmitteilung für den Zeitraum bis zum 30. September 2026 veröffentlichen.