Shell Aktie: Quartalszahlen im Anflug

Shell setzt sein Aktienrückkaufprogramm bis Anfang Mai fort, bevor am 7. Mai die Quartalszahlen und die Interimsdividende für Q1 2026 veröffentlicht werden.

Shell Aktie
Kurz & knapp:
  • Intensive Aktienrückkäufe vor Quartalsbericht
  • Programm läuft noch bis zum 1. Mai
  • Kurs notiert knapp unter Jahreshoch
  • RSI deutet auf überverkaufte Situation

Shell kauft weiter eigene Aktien zurück — und der Markt schaut bereits auf den nächsten Termin. Am 7. Mai legt der Energiekonzern seine Quartalszahlen vor. Bis dahin läuft das Rückkaufprogramm auf Hochtouren.

Millionen Aktien in zwei Tagen

Am 16. April erwarb Shell knapp 1,6 Millionen eigene Aktien zu Durchschnittskursen von rund 33,50 Pfund beziehungsweise 38,50 Euro. Einen Tag zuvor waren es fast 1,9 Millionen Aktien — zu etwas höheren Preisen von rund 33,69 Pfund und 38,75 Euro.

Die Käufe liefen über mehrere europäische Handelsplätze, darunter die Londoner Börse und Euronext Amsterdam. Morgan Stanley führt die Transaktionen unabhängig aus. Das Programm läuft bis zum 1. Mai.

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Rückkauf als Kapitalstrategie

Shell hatte das aktuelle Rückkaufprogramm Anfang Februar angekündigt. Durch die Reduzierung der ausstehenden Aktien steigt der Gewinn je Aktie — bei gleichbleibendem Gesamtgewinn verteilt er sich auf weniger Papiere. Das ist die Logik hinter solchen Programmen.

Der Kurs notiert aktuell bei rund 38,79 Euro und damit knapp fünf Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 40,64 Euro. Auf Jahressicht steht ein Plus von über 35 Prozent. Der RSI liegt bei 36,5 — ein Niveau, das technisch auf eine überverkaufte Situation hindeutet.

Am 7. Mai folgt dann der eigentliche Lackmustest: Quartalszahlen und die Ankündigung der Interimsdividende für das erste Quartal 2026. Erst dann wird klar, ob das operative Geschäft mit der starken Kursentwicklung der vergangenen zwölf Monate Schritt hält.

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Über Dieter Jaworski 3125 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

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