Shell Aktie: Überraschend erfreuliche Nachrichten

Shell schließt milliardenschweres Rückkaufprogramm ab. Gemischte Quartalserwartungen: Produktionsrückgang, aber steigende Raffineriemargen.

Shell Aktie
Kurz & knapp:
  • Rückkaufprogramm endet am 1. Mai
  • Produktion bei Integrated Gas sinkt
  • Raffineriemargen steigen deutlich
  • Neues Rückkaufprogramm wird erwartet

Shell schließt in wenigen Tagen sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm ab. Der Energiekonzern bereitet sich derweil auf die Vorlage der Quartalszahlen vor. Die Ausgangslage: komplex. Starken Handelsgewinnen stehen Produktionsrückgänge gegenüber.

Rückkäufe auf der Zielgeraden

Bis zum 1. Mai läuft das aktuelle Rückkaufprogramm über 3,5 Milliarden US-Dollar. Die Investmentbank Morgan Stanley führt die letzten Transaktionen aus. Allein am 24. April kaufte Shell rund 1,45 Millionen Aktien zurück und vernichtete diese.

An der Börse legte das Papier in diesem Jahr bereits eine ordentliche Wegstrecke zurück. Seit Januar steht ein Plus von 18,5 Prozent auf dem Kurszettel. Am Freitag schloss die Aktie bei 38,12 Euro. Damit notiert der Wert gut sechs Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.

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Licht und Schatten im operativen Geschäft

Das erste Quartal liefert ein gemischtes Bild. Im Bereich Integrated Gas rechnet das Management mit einer geringeren Produktion. Shell erwartet 880.000 bis 920.000 Barrel Öläquivalent pro Tag. Im Vorquartal waren es noch 948.000 Barrel. Ursache sind geringere Volumina aus Katar.

Parallel dazu steigen die Margen im Raffineriegeschäft. Shell kalkuliert hier mit einem Anstieg von 14 auf 17 US-Dollar je Barrel. Auch der Handelsbereich dürfte deutlich mehr Gewinn abwerfen als Ende 2025.

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Die Bilanz zeigt jedoch Belastungen. Extreme Preisschwankungen bei Rohstoffen binden Kapital. Das Management rechnet mit negativen Effekten beim Working Capital zwischen 10 und 15 Milliarden US-Dollar.

Analysten bleiben optimistisch

Experten werten die anhaltende Kapitalrückgabe positiv. Die französische Bank BNP Paribas Exane rief Mitte April ein Kursziel von 101 US-Dollar aus. Für die in London gelisteten Papiere liegt das jüngste Analystenziel bei 39 Britischen Pfund. Die Experten raten zum Kauf.

Am 7. Mai präsentiert Shell die vollständigen Zahlen für das erste Quartal. Im Vorfeld veröffentlicht Vara Research am 29. April die gesammelten Analystenschätzungen. Marktbeobachter erwarten, dass der Konzern zusammen mit dem Quartalsbericht ein neues Aktienrückkaufprogramm ankündigt.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.