Siemens: 27,6 Millionen Aktien seit Februar 2024

Siemens treibt sein Aktienrückkaufprogramm nahe dem 52-Wochen-Hoch weiter voran. Starke Auftragszahlen und eine bestätigte Prognose untermauern die Kapitalmaßnahme.

Siemens Aktie
Kurz & knapp:
  • Rückkauf von 278.209 Aktien in der letzten Maiwoche
  • Rückkaufvolumen von rund 76,1 Millionen Euro
  • Auftragseingang stieg vergleichbar um 18 Prozent
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch bei 277,90 Euro

Siemens kauft weiter eigene Aktien zurück – und das nahe Rekordniveau. Die jüngste Meldung ist mehr als ein Routine-Update: Der Konzern setzt seine Kapitalrückführung fort, während die Aktie bereits deutlich gelaufen ist. Das macht die Umsetzung des Programms besonders sichtbar.

Rückkäufe nahe dem Hoch

In der letzten Maiwoche erwarb Siemens 278.209 eigene Aktien. Die Käufe liefen ausschließlich über Xetra und wurden über eine beauftragte Bank abgewickelt.

Die gewichteten Durchschnittspreise lagen zwischen 271,02261 Euro und 276,00920 Euro je Aktie. Daraus ergibt sich für die gemeldete Periode ein rechnerisches Rückkaufvolumen von rund 76,1 Millionen Euro.

Die Stückzahlen blieben über die Handelstage hinweg relativ stabil:

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  • 25. Mai: 52.375 Aktien
  • 26. Mai: 60.784 Aktien
  • 27. Mai: 57.856 Aktien
  • 28. Mai: 54.047 Aktien
  • 29. Mai: 53.147 Aktien

Seit dem Start des Programms im Februar 2024 summieren sich die Rückkäufe bis Ende Mai auf 27.647.949 Aktien. Siemens verweist für die einzelnen Transaktionen auf die eigene Rückkaufseite.

Operatives Fundament bleibt stark

Der Rückkauf trifft auf eine solide Geschäftsbasis. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Auftragseingang vergleichbar um 18 Prozent und erreichte nominal 24,1 Milliarden Euro.

Auch die Ergebnisqualität bleibt ein wichtiger Punkt. Die Umsatzerlöse lagen bei 19,8 Milliarden Euro, das Ergebnis des Industriellen Geschäfts bei 3,0 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge betrug 15,4 Prozent.

Die Jahresprognose bleibt unverändert. Siemens erwartet weiter ein vergleichbares Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent und ein Book-to-Bill-Verhältnis von über eins.

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Beim Ergebnis je Aktie vor Kaufpreisallokationseffekten peilt der Konzern weiterhin 10,70 bis 11,10 Euro an. Für Digital Industries hob Siemens die Erwartungen an: Dort soll der Umsatz vergleichbar um 7 bis 10 Prozent wachsen, bei einer Ergebnismarge von 17 bis 19 Prozent.

Aktie läuft den Rückkäufen voraus

Am Dienstag schloss die Siemens-Aktie bei 277,90 Euro und markierte damit ihr 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresanfang steht ein Plus von 15,36 Prozent zu Buche.

Damit liegt der aktuelle Kurs oberhalb der jüngsten Rückkaufpreise. Binnen eines Monats gewann die Aktie 11,56 Prozent, auf Jahressicht sogar 29,71 Prozent.

Der Markt preist also bereits einiges ein. Trotzdem kauft Siemens weiter eigene Aktien zurück. Das ist kein Garant für steigende Kurse, zeigt aber: Der Konzern nutzt sein Programm auch auf deutlich erhöhtem Kursniveau weiter.

Kurzfristig bleibt die Kombination aus bestätigtem Ausblick, starkem Auftragseingang und laufender Kapitalrückführung der Kern der Siemens-Story. Solange die operative Entwicklung die Prognose stützt, liefert der Rückkauf zusätzlichen Rückenwind für die Marktwahrnehmung der Aktie.

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