Siemens hat die Woche stark abgeschlossen — und steht nun vor einer charttechnisch interessanten Ausgangslage. Der Kurs liegt nur rund 1,8 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 272,20 Euro.
Solide Woche, kleiner Freitagsdämpfer
Am Freitag gab die Aktie leicht nach und schloss bei 267,25 Euro — ein Minus von 0,28 Prozent. Über die gesamte Woche betrachtet steht dennoch ein Plus von 3,3 Prozent. Auf Jahressicht hat Siemens knapp 23 Prozent zugelegt.
Der Abstand zu den gleitenden Durchschnitten ist beachtlich. Zum 200-Tage-Durchschnitt bei 239,28 Euro beträgt der Aufschlag rund 12 Prozent. Das zeigt, wie weit sich die Aktie seit dem 52-Wochen-Tief bei 202,85 Euro im März erholt hat.
Q2-Zahlen als Fundament
Hinter der Kursstärke stecken solide Fundamentaldaten. Mitte Mai meldete Siemens für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Auftragseingang, der um 18 Prozent zulegte. Der Umsatz lag bei 19,8 Milliarden Euro, der Gewinn nach Steuern bei 2,2 Milliarden Euro.
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Der RSI von 58,9 signalisiert dabei weder überkauft noch überverkauft — technisch ist noch Luft nach oben. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität von 34,5 Prozent zeigt allerdings, dass die Schwankungen zuletzt erhöht blieben.
Nächste Hürde: 272 Euro
Die Zone um das 52-Wochen-Hoch bei 272,20 Euro ist der nächste relevante Widerstand. Schafft die Aktie dort einen klaren Ausbruch, öffnet sich charttechnisch weiteres Aufwärtspotenzial. Hält der Kurs dagegen nicht über 264 Euro, droht kurzfristig eine Konsolidierung.
Der nächste fundamentale Katalysator kommt am 6. August 2026: Dann veröffentlicht Siemens die Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026.
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