Der langfristige Abwärtstrend seit März, ein frisches Produktsystem für industrielle KI und Quartalszahlen im Mai — bei Siemens verdichten sich gerade mehrere Entwicklungen gleichzeitig.
Edge-KI direkt in der Fabrik
Am 13. April stellte Siemens sein neues „Industrial Automation DataCenter“ vor. Die Infrastrukturlösung bringt KI-Rechenleistung direkt in die Produktionsumgebung — mit integrierter Cybersicherheit und dem Ziel, den Einsatz industrieller KI in Fabriken deutlich zu vereinfachen.
Herzstück ist der „Digital Twin Composer“, der im Xcelerator-Portfolio verfügbar ist. PepsiCo nutzt die Technologie bereits, um geplante Umbauten an US-Produktionsstandorten virtuell zu simulieren, bevor physische Änderungen vorgenommen werden. Ein konkreter Anwendungsfall, der das Potenzial der Plattform greifbar macht.
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Technisches Signal, aber Widerstand wartet
Zeitgleich mit der Produktankündigung kreuzte die Aktie die 50-Tage-Linie bei rund 230 Euro nach oben — ein kurzfristiges Kaufsignal. Das Papier notiert seitdem bei etwa 231 Euro.
Der übergeordnete Abwärtstrend seit dem 5. März bleibt jedoch intakt. Die nächste technische Hürde liegt bei der 200-Tage-Linie, die aktuell bei rund 234 Euro verläuft. Ein nachhaltiges Überwinden dieser Marke würde Marktbeobachtern zufolge einen möglichen Trendwechsel bestätigen.
Quartalszahlen als nächster Gradmesser
Am 13. Mai legt Siemens die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres vor. Der Markt dürfte vor allem den Auftragsbestand im Blick behalten, der zuletzt einen Rekordwert von rund 120 Milliarden Euro erreichte. Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr ein unverwässertes EPS zwischen 10,70 und 11,10 Euro — eine Prognose, die nach der Anhebung im ersten Quartal nun durch weitere Fortschritte bei der industriellen Digitalisierung untermauert werden soll. Hält das Auftragspolster, dürfte der Druck auf die 200-Tage-Linie von fundamentaler Seite weiter steigen.
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