Siemens Energy hat sein erstes Aktienrückkaufprogramm vollständig ausgeschöpft. Knapp zwei Milliarden Euro flossen seit März in eigene Aktien — und das Gesamtprogramm bis 2028 ist noch deutlich größer.
Zwei Milliarden Euro, fast auf den Cent genau
Zwischen dem 4. März und dem 19. Mai 2026 kaufte Siemens Energy insgesamt 12.618.469 eigene Aktien zurück. Das entspricht 1,465 Prozent des Grundkapitals. Der Gesamtpreis lag bei knapp unter zwei Milliarden Euro; der durchschnittliche Kaufkurs betrug 158,50 Euro je Aktie.
Die letzten beiden Handelstage liefen unspektakulär ab. Am 18. Mai kaufte das Unternehmen 184.632 Aktien zu rund 172,30 Euro. Am Folgetag folgten noch 2.292 Stück zu 170,41 Euro — dann war das Programm beendet.
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Erster Abschnitt eines größeren Plans
Der abgeschlossene Rückkauf ist nur die erste Tranche. Siemens Energy hat öffentlich kommuniziert, bis Ende des Geschäftsjahres 2028 Aktien im Wert von bis zu sechs Milliarden Euro zurückzukaufen. Wann und in welcher Form die nächste Tranche startet, hat das Unternehmen bislang nicht bekannt gegeben.
Relevant für die Einordnung: Der Durchschnittskaufkurs von 158,50 Euro liegt spürbar unter dem aktuellen Niveau. Die Aktie schloss am Freitag bei 173,72 Euro — ein Kursplus von gut 41 Prozent seit Jahresbeginn und rund 112 Prozent gegenüber dem Stand vor zwölf Monaten. Das Rückkaufprogramm wurde damit zu einem günstigen Zeitpunkt umgesetzt.
Der 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 164,96 Euro, die Aktie notiert derzeit rund fünf Prozent darüber. Das 52-Wochen-Hoch von 188,00 Euro aus dem April bleibt das nächste markante Niveau.
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Käufe über mehrere Plattformen
Siemens Energy wickelte die Transaktionen über Xetra sowie über die Handelssysteme CBOE DXE, Aquis Exchange Europe und Turquoise Europe ab. Ein beauftragtes Institut entschied dabei unabhängig über den genauen Kaufzeitpunkt.
Als Verwendungszweck nannte das Unternehmen zwei Optionen: die Ausgabe von Aktien im Rahmen von Vergütungs- und Mitarbeiterprogrammen sowie die Einziehung der zurückgekauften Papiere.
Mit der offiziellen Abschlussmeldung vom 22. Mai ist die erste Tranche dokumentiert und abgehakt. Wie Siemens Energy den verbleibenden Rahmen von bis zu vier Milliarden Euro auf die kommenden Jahre verteilt, wird eine der zentralen Kapitalmarktfragen der nächsten Quartale sein.
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