Für Siemens Energy geht es auch am Anfang der Woche weiter nach vorne. 2,1 % Plus stehen derzeit zu Buche, 164,12 Euro ist die Aktie am Markt wert. Damit dürfte sich die Stimmung im Moment positiv darstellen.

In den zurückliegenden fünf Tagen ging es zwar nur um 0,9 % aufwärts, allerdings hat die Aktie die jüngsten Tiefs mit Kursen von weniger als 161 Euro wieder hinter sich gelassen. Jüngst hatte das Unternehmen Zahlen geliefert, die am Markt zumindest die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Aktie nach unten durchrauschen kann, deutlich reduziert haben.

Die Kursziele der Analysten sind überraschend hoch

Das Unternehmen konnte vor allem darauf verweisen, dass die Tochter Siemens Gamesa wieder robuste Ergebnisse erzielt und vor allem auch im schwarzen Bereich gelandet ist. Insgesamt gilt der Auftragsbestand als besonders hoch. Er liegt auf historischem Niveau. 162 Milliarden Euro konnte Siemens Energy dabei vermelden. Im vergangenen Quartal wurde ein Auftragseingang in Höhe von 17,9 Milliarden Euro erreicht.

Noch häufiger kommentiert wurde wohl, so der subjektive Eindruck, der Turnaround der Tochter Siemens Gamesa. Die Windkraftsparte konnte einen Gewinn in Höhe von mehr als 56 Millionen Euro vor Berücksichtigung von Sondereffekten verbuchen. Das ist wiederum für die künftige Entwicklung des Konzerns insofern wichtig, als Siemens Gamesa vorher als problematisch galt.

Das Unternehmen wird weiterhin davon getragen, dass der freie Cashflow mit mehr als 2,1 Milliarden Euro stark ist. Dennoch investiert das Unternehmen im Quartal in ein Aktienrückkaufprogramm.

Noch immer sind die Börsen offensichtlich allerdings minimal gebremst, insofern sich Siemens Energy bald noch einmal neu aufstellt und in Amtera umbenennt. Die künftige Konzernstruktur gilt insofern ein wenig als offen. Zudem wird über mögliche Abspaltungen diskutiert.

Davon lassen sich Analysten allerdings nicht bremsen. Sie haben weiterhin extrem hohe Kursziele von annähernd 200 Euro.