Siemens Energy Aktie: Prognose auf 4 Milliarden Nettogewinn angehoben

Siemens Energy übertrifft Erwartungen mit Rekordaufträgen und Gewinnsprung, hebt Prognose an und beschleunigt Aktienrückkäufe.

Siemens Energy Aktie
Kurz & knapp:
  • Rekordwert von 17,7 Milliarden Euro Auftragseingang
  • Gewinn je Aktie auf 0,89 Euro gestiegen
  • Jahresprognose für Gewinn und Cashflow angehoben
  • Aktienrückkaufprogramm wird beschleunigt

Rekordaufträge, ein Gewinnsprung und deutlich höhere Jahresziele. Siemens Energy präsentierte am Freitag ein starkes Quartalsergebnis. Die Börse quittierte die Zahlen trotzdem mit einem Kursrutsch.

Auftragsboom und Gewinnsprung

Der Energietechnikkonzern übertraf im zweiten Quartal die Erwartungen. Der Auftragseingang kletterte auf einen Rekordwert von 17,7 Milliarden Euro. Damit wächst der Auftragsbestand auf 154 Milliarden Euro an.

Parallel dazu stieg der Umsatz um knapp neun Prozent auf 10,3 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Sondereffekten verbesserte sich auf 1,16 Milliarden Euro.

Unter dem Strich verdiente Siemens Energy 835 Millionen Euro. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 0,89 Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 0,50 Euro.

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Prognose rauf, Rückkäufe beschleunigt

Das Management zieht nun die Konsequenzen aus der starken Entwicklung. Der Vorstand hebt die Prognose für das laufende Geschäftsjahr spürbar an. Der freie Cashflow vor Steuern soll nun rund acht Milliarden Euro erreichen.

Auch beim Ertrag legt der Konzern die Latte höher. Die Profitmarge vor Sondereffekten wird bei 10 bis 12 Prozent erwartet. Der Nettogewinn soll auf rund vier Milliarden Euro klettern.

Die Aktionäre profitieren direkt. Das Unternehmen kündigt eine Beschleunigung des laufenden Aktienrückkaufprogramms an. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 fließen bis zu drei Milliarden Euro in eigene Papiere.

US-Netze und Windkraft treiben das Geschäft

Zwei Faktoren tragen diese Entwicklung. Die Windkrafttochter Siemens Gamesa arbeitet sich operativ an die Gewinnzone heran. Sie liefert einen wichtigen Beitrag zum höheren Nettogewinnziel.

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Ein weiterer Treiber ist die Netzinfrastruktur. Besonders in den USA verzeichnet der Konzern eine hohe Nachfrage. Siemens Energy baut dort die Produktionskapazitäten für Transformatoren massiv aus.

Die Folge: Neue Rechenzentren für Künstliche Intelligenz und die breite industrielle Elektrifizierung sichern die Auftragsbücher auf Jahre.

Trotz dieser operativen Erfolge drückten Investoren am Freitag auf den Verkaufen-Knopf. Die Aktie schloss mit einem Minus von fünf Prozent bei 169,18 Euro. Marktbeobachter werten diesen Rücksetzer als klassische Gewinnmitnahmen.

Der übergeordnete Trend zeigt weiterhin aufwärts. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von knapp 38 Prozent. Der Kurs notiert aktuell gut 30 Prozent über der wichtigen 200-Tage-Linie.

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