Starke Quartalszahlen, ein milliardenschweres Rückkaufprogramm und ein Auftragsbestand auf Rekordniveau — Siemens Energy liefert derzeit auf mehreren Fronten. Die Aktie legte heute um rund 3,5 Prozent auf 157,85 Euro zu und setzt damit eine bemerkenswerte Erholung fort.
Fundamentale Stärke als Kursanker
Das operative Fundament dieser Rally ist solide. Im ersten Quartal 2026 stieg der Auftragseingang um ein Drittel auf 17,6 Milliarden Euro — rund drei Milliarden Euro mehr als Analysten erwartet hatten. Der Auftragsbestand kletterte auf einen neuen Rekord von 146 Milliarden Euro. Umsatz und Cashflow verbesserten sich deutlich, der Gewinn mehr als verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Treiber dieser Entwicklung ist vor allem die Sparte Grid Technologies, die ihren Auftragseingang gegenüber Q1 2025 um knapp 22 Prozent steigerte. Hintergrund ist die rasant wachsende Nachfrage durch den Ausbau von Rechenzentren — die USA steuerten dabei mehrere Großaufträge im hohen dreistelligen Millionen-Bereich bei. Auch Gas Services lieferte das stärkste Quartal der Unternehmensgeschichte und buchte 102 Gasturbinen.
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Rückkauf stützt, Gamesa bleibt Baustelle
Seit dem 4. März 2026 läuft die erste Tranche des Aktienrückkaufprogramms — bis zu zwei Milliarden Euro, eingebettet in ein Gesamtvolumen von sechs Milliarden Euro bis 2028. Allein in der ersten Programmwoche erwarb das Unternehmen knapp 820.000 eigene Aktien. Zusammen mit geplanten Dividenden sollen bis 2028 insgesamt bis zu zehn Milliarden Euro an die Aktionäre zurückfließen.
Ein Aufsichtsratsmitglied veräußerte parallel am 23. März 150 Aktien zu je 149,15 Euro — eine Pflichtmeldung nach Artikel 19 MAR, die angesichts der Größenordnung als routinemäßige Positionsanpassung gilt.
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Das offene Kapitel bleibt Siemens Gamesa. Die Windkrafttochter verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr noch einen operativen Verlust von 1,36 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2026 schrumpfte das Minus auf 46 Millionen Euro — der Weg zur Gewinnschwelle im laufenden Jahr ist also noch nicht abgeschlossen, aber die Richtung stimmt.
Für das Gesamtjahr peilt das Management ein Umsatzwachstum von 11 bis 13 Prozent sowie einen Nettogewinn zwischen drei und vier Milliarden Euro an. Ob diese Prognose Bestand hat, zeigt sich am 12. Mai 2026, wenn Siemens Energy die Ergebnisse für das zweite Quartal präsentiert.
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