Das Gasturbinen-Servicegeschäft von Siemens Energy rückt ins Blickfeld — und die Zahlen dahinter sind beachtlich. Die Bank of America sieht in diesem Segment einen der stärksten Gewinnhebel des Konzerns: Bis 2035 könnte sich das Ergebnis dort auf fast fünf Milliarden Euro verdreifachen.
Die jüngsten Quartalszahlen liefern das Fundament für diese Einschätzung. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stiegen die Neuaufträge um 33 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand kletterte auf ein Rekordniveau von 146 Milliarden Euro. Allein im Gas-Services-Segment wurden 102 Gasturbinen gebucht — das stärkste Quartalsergebnis der Unternehmensgeschichte. Ein wesentlicher Treiber: die anhaltend hohe Nachfrage nach Energie für KI-Rechenzentren.
Aktionäre werden bedacht
Das wiedergewonnene Vertrauen zeigt sich auch in der Kapitalrückgabe. Nach der vorzeitigen Rückzahlung staatlicher Garantien genehmigte die Hauptversammlung Ende Februar erstmals seit drei Jahren wieder eine Dividende — 0,70 Euro je Aktie. Flankierend startete am 4. März ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro, eingebettet in einen übergeordneten Rahmen von bis zu sechs Milliarden Euro. In der ersten Programmwoche wurden bereits knapp 820.000 Aktien zurückgekauft.
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Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum zwischen 11 und 13 Prozent sowie einen Nettogewinn von drei bis vier Milliarden Euro.
Gamesa und der Prüfstein im Mai
Trotz dieser Stärken bleibt Windkrafttochter Siemens Gamesa eine offene Variable. Der Verlust im ersten Quartal wurde zwar drastisch von 374 Millionen auf 46 Millionen Euro reduziert, die Sanierung ist aber noch nicht abgeschlossen. Das Margenziel für 2028 wurde auf 14 bis 16 Prozent angehoben — setzt aber einen vollständigen Turnaround bei Gamesa voraus.
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Hinzu kommt, dass der Kurs seit dem 52-Wochen-Hoch von 169,20 Euro Ende Februar spürbar nachgegeben hat und zuletzt bei 139,65 Euro notierte. Ein erheblicher Teil der positiven Erwartungen scheint vorerst eingepreist. Über 25 Analysten aggregiert MarketScreener einen Kaufkonsens mit einem durchschnittlichen Kursziel von 165,68 Euro.
Den nächsten konkreten Belastungstest liefern die Q2-Zahlen am 12. Mai. Dann muss sich zeigen, ob die Erholung bei Gamesa Substanz hat — und ob das Servicegeschäft seine Wachstumsversprechen weiter einlöst.
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