Siemens Energy-Aktie: Unfassbare Sache!

Siemens Energy meldet verdoppelten Gewinn und Rekordauftragsbestand, während die Aktie durch Marktängste belastet wird. Der Konzern plant hohe Investitionen und eine Dividende.

Siemens Energy Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Gewinn verdoppelt sich auf 1,16 Milliarden Euro
  • Auftragsbestand erreicht Allzeithoch von 146 Mrd. Euro
  • Dividendenvorschlag und Aktienrückkaufprogramm angekündigt
  • Windsparte Siemens Gamesa deutlich weniger Verlust

Am Dienstag verlor die Aktie von Siemens Energy -4,5 % und fällt auf 155,57 Euro, nachdem sie in den fünf vorherigen Handelstagen bereits bis zu -8,8 % eingebüßt hatte. Der Iran-Konflikt wirkt als generelle Stimmungsbremse auf den Markt und belastet auch zuvor stark gelaufene Titel.

Zeitgleich rückt der Konzern in den Stoxx Europe 50 auf und ersetzt dort Diageo, was indexnahe ETFs zu Umschichtungen zwingt. Diese technische Nachfrage steht im Kontrast zur aktuellen Kursreaktion.

Siemens Energy: An sich laufen die Geschäfte

Die Zahlenbasis, die noch vor kurzem publiziert worden ist, stimmt jedenfalls auch.

Operativ meldete Siemens Energy für das erste Quartal 2026 einen Auftragseingang von 17,6 Milliarden Euro, was einem Anstieg um ein Drittel entspricht. Der Konzerngewinn verdoppelte sich im selben Zeitraum auf 1,16 Milliarden Euro.

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Der Auftragsbestand erreichte mit 146 Milliarden Euro ein neues Allzeithoch. Der Free Cashflow vor Steuern kletterte nahezu auf 2,9 Milliarden Euro.

Im Gasturbinensegment verkaufte das Unternehmen 194 große Einheiten und lag damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr. Grid Technologies profitierte vom Ausbau von Rechenzentren, wobei Umsätze mit Hyperscalern auf über 2 Milliarden Euro stiegen.

CEO Christian Bruch kündigte Investitionen von rund 3,5 Milliarden Euro für 2026 an, um Kapazitäten auszubauen. In den USA sollen eine Milliarde Dollar in zwei Trainingszentren sowie 1.500 neue Arbeitsplätze fließen.

Nach vorzeitiger Rückzahlung staatlicher Garantien (was zunächst zu Irritationen geführt hatte) schlug der Vorstand für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie vor. Ergänzend läuft ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 6 Milliarden Euro bis 2028.

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Auf der Hauptversammlung in Berlin stimmten 99,99 % der Aktionäre für den Dividendenvorschlag. Für 2026 plant das Management ein Umsatzwachstum zwischen 11 und 13 % sowie eine Marge vor Sonderposten von 9 bis 11 %.

Der Nettogewinn soll in einer Spanne von 3 bis 4 Milliarden Euro liegen, während der Free Cashflow vor Steuern zwischen 4 und 5 Milliarden Euro erwartet wird.

Bei Siemens Gamesa reduzierte sich der operative Verlust im ersten Quartal von 1,36 Milliarden Euro im Vorjahr auf 46 Millionen Euro. Aktivist Ananym Capital fordert dennoch eine Abspaltung der Windsparte, während Aufsichtsratschef Joe Kaeser vom „besten Jahr“ der Unternehmensgeschichte spricht.

Jetzt muss nur der Trend relativ stabil bleiben. Der ist tatsächlich aktuell aufwärts gerichtet. Der GD100 bei 126,36 Euro jedenfalls ist abgehängt.

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