Starke Quartalszahlen, ein milliardenschweres Rückkaufprogramm, ein neuer Großpartner im KI-Bereich — und obendrauf geopolitische Entspannung: Siemens Energy hat eine Woche hinter sich, die kaum besser hätte laufen können. Die Aktie notiert nur noch knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch bei 169,20 Euro.
Amazon Web Services als strategischer Partner
Den stärksten Impuls setzte die Partnerschaft mit Amazon Web Services. AWS wird künftig als strategischer Cloud-Provider für Siemens Energy fungieren — mit dem Ziel, die digitale Transformation des Konzerns zu beschleunigen. Konkret kommen dabei KI-Dienste wie Amazon Bedrock für generative KI sowie Amazon SageMaker zum Einsatz, unter anderem für intelligente Fertigung und autonomen Anlagenbetrieb.
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Die Kooperation hat auch eine handfeste Infrastrukturkomponente: Siemens Energy liefert schlüsselfertige Umspannwerklösungen für Amazon-Rechenzentren und soll künftig auch bei Gigawatt-Stromerzeugung und Microgrids mithelfen, deren wachsenden Energiebedarf zu decken. Für Siemens Energy ist das mehr als ein Technologiedeal — es erschließt einen direkten Kanal in den boomenden Rechenzentrumsmarkt.
Solides Fundament, offene Baustelle
Das operative Bild untermauert die Kursstärke. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stieg der Nettogewinn auf 746 Millionen Euro — fast dreimal so viel wie im Vorjahresquartal. Der Auftragsbestand erreichte mit 146 Milliarden Euro einen Rekordwert, Neuaufträge legten um 33 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro zu. Die Gasturbinen-Kapazitäten sind bis 2028 vollständig ausgebucht, erste Buchungen für 2030 liegen bereits vor.
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Zusätzlich läuft das Aktienrückkaufprogramm planmäßig: Zwischen dem 30. März und dem 6. April erwarb der Konzern 1,48 Millionen eigene Aktien. Seit Programmstart im März wurden insgesamt 7,33 Millionen Aktien zurückgekauft — im Rahmen eines Programms, das bis 2028 ein Volumen von bis zu 6 Milliarden Euro vorsieht.
Die einzige strukturelle Unsicherheit bleibt die Windkraftsparte Siemens Gamesa. Der Verlust konnte zuletzt auf 46 Millionen Euro eingedämmt werden, das Management peilt für das laufende Jahr den operativen Break-even an. Ob das gelingt, wird sich am 12. Mai zeigen, wenn der vollständige Halbjahresbericht vorliegt. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2026 einen Gewinn je Aktie von 3,96 Euro — Gamesas Entwicklung dürfte dabei das entscheidende Zünglein an der Waage sein.
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