Heute gehört Siemens Energy zu den auffälligsten Werten im DAX. Der Kurs legt zeitweise knapp fünf Prozent zu und notiert damit wieder über der viel beachteten Marke von 155 Euro. Doch unter der Oberfläche dieser Erholung schwelen einige Risiken, die Anleger kennen sollten.
Rekordauftragsbestand als Fundament
Die fundamentale Stärke des Unternehmens ist kaum zu bestreiten. Der Auftragsbestand erreichte zuletzt einen historischen Höchststand von 146 Milliarden Euro. Im Gasturbinen-Bereich reicht die Kapazitätsauslastung teilweise bis ans Ende des Jahrzehnts. Treiber dahinter ist der globale Boom bei Rechenzentren: KI-Infrastruktur verlangt enorme Strommengen, und genau das macht Siemens Energy zu einem der gefragtesten Zulieferer dieser Welle.
Hinzu kommen eine geplante Milliarden-Investition in nordamerikanische Produktionsstandorte sowie ein laufendes Aktienrückkaufprogramm von bis zu zwei Milliarden Euro. Kein Wunder, dass von 24 befragten Analysten ganze 18 aktuell zum Kauf raten. Das mittlere Kursziel liegt bei rund 172 Euro — gut 15 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs.
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Gamesa und der gebrochene Durchschnitt
Die Windkrafttochter Siemens Gamesa bleibt das größte Sorgenkind. Zwar konnte der operative Verlust im ersten Quartal 2026 spürbar reduziert werden, profitabel ist die Sparte aber noch immer nicht. Das Ziel, bis zum Geschäftsjahr 2026 in die schwarzen Zahlen zu kommen, ist also noch nicht erreicht.
Charttechnisch hat die Aktie zudem Federn gelassen. Der 50-Tage-Durchschnitt bei rund 149 Euro wurde zuletzt von oben nach unten durchbrochen — ein Signal, das viele technisch orientierte Investoren beunruhigt. Erst ein stabiles Niveau deutlich oberhalb von 155 Euro würde den kurzfristigen Abwärtsdruck wieder nehmen. Sollte stattdessen die Marke von 135 Euro fallen, rücken tiefere Unterstützungszonen schnell in den Blick.
Die heutige Erholung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ob sie Bestand hat, hängt nicht zuletzt davon ab, wie schnell Gamesa den Turnaround schafft.
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